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In eigener Sache:
Haben Sie im Frankenberger Viertel etwas Wichtiges gehört? Haben Sie im Frankenberger Viertel etwas Neues gesehen? Haben Sie einen interessanten Vorschlag?

Lassen Sie es die Bürger rund um den Neumarkt wissen. Sie freuen sich.

Informationen an: Fax: 02 41/5 15 22 44
e-Mail:
Klaus.Wittkamp@t-online.de

Inhalt September

Einladung zur Bürgerinformation
Anwohnerin klagt über "richtige Abschleppfalle" (Zeitung)
Unter keinem guten Stern
Musik im K+K
Singen der Kalymnos-Freunde im Pfalzgraf
Nur hartgesottene Fans dabei (Zeitung)
Zwei Baustellen gleichzeitig: Halbes Viertel lahmgelegt (Zeitung)
Umfrage zu den Sanierungsmaßnahmen rund um den Frankenberger Park
Zu Gast im Dschungel von Costa Rica
Spaß und Rock stehen im Mittelpunkt (Zeitung)
Zum falschen Zeitpunkt?
Stadtgeschichtliche Sammlung zum letzten Mal in gewohnter Umgebung
Ohrenschmaus im Frankenberger Park: Das 20. Open Air Rockfestival
Sanierung und Umgestaltung der Viktoriaallee und des Frankenberger Parks waren Themen des "Ferienstammtischs"
"Roonklause" macht zu

Viertelsong
Gillesbachtalsong
August 2010

Veranstaltungen

MikelTIPP: Fr. 3.09.2010 ca. 21.00 Uhr.
Öffentliche Probe im K u K Beckmesser, Bismarckstr.!
U.a. mit Sebastian Sturm und Mikel Freialdenhoven. Wird bestimmt ein Erlebnis.

Nächstes Singen der Kalymnos-Freunde im Pfalzgraf

Im August hatten die Kalymnos-Freunde - wie geplant - im K + K zur Probe gesungen. Die 13 Sänger fanden es nicht optimal, Meikel, der Wirt, auch nicht. Das bedeutet: Dort können und wollen die Sänger also nicht mehr hin.

Der nächste Versuch startet im "Pfalzgraf" an der Bismarckstraße (nicht weit von der Brasserie Aix entfernt). Dort findet also das nächste Singen, am 3. September, ab 20 Uhr statt. Es gibt es einen separaten Raum. Wenn die erste Probe gelingt, steht weiteren nichts mehr im Weg, so weiß Norbert Greuel zu berichten.

Zu essen gibt es im Pfalzgraf außer Frikadellen nix, aber das ist ja schon mal was! (EB)

 

 

Zu Gast im Dschungel von Costa Rica

Zentralamerika rückt am 05. September um 16.00 Uhr ein Stückchen näher. Möglich macht es der "ManFromAnotherPlanet", der als Kundschafter den Dschungel Costa Ricas bereiste und seine Entdeckungen und Erfahrungen exklusiv allen, die es interessiert, im L__rzeichen, in der Viktoriastr. 10 präsentiert. Schwerpunkt der Veranstaltung ist eine Präsentation der schönsten Seiten von von Flora und Fauna des mittelamerikanischen Landes, eingefangen in einer elektronischen Dia-Show. Der Eintritt zu diesem optischen Kurzurlaub ist frei. wtt

 

Stammtischlogo02

Frankenberger Stammtisch verlegt

Es sollte nicht mehr so schnell wieder vorkommen..... Verlegt nämlich
wird der nächste Frankenberger Stammtisch auf den 08. September!! Er findet im Pfalzgraf (Bismarckstraße) statt, wie immer um 20.00 Uhr. Nach den Ferien gibt es sicher viel zu erzählen. (wtt)

 

... und was sonst im Viertel passiert ...

Musikbunker-Aachen, Goffartstraße 39, Telefon 02 41/53 21 80: Am 04. 09., "JAPAN/VISUAL DJ. KEI NACHT mit: WINDRESS & KOGURE" (Rock, Disco ab 22.00 Uhr): um 19.00 Uhr, am 10. 09., "SUKILOVE": um 19.00 Uhr, am 10. 09., "GO BANANAS" (Party): um 23.00 Uhr, am 11. 09., "DIE LOKALMATADORE" & Support (Beer & Music): um 19.30 Uhr, am 17. 09., "NEMHAIN" & Support (THE VERY END & ENCYPHER): um 20.00 Uhr, am 17. 09., "A VIBE CALLED FRESH" (Party): um 23.00 Uhr, am 18. 09., "MASSIVE TUNES" (Party): um 23.00 Uhr, am 22. 09., "POKEMACHINE & HORACIO POLLARD" (Transmediale Konzepte, Lightshow: JENNY RUNHOLZ): um 20.00 Uhr, am 24. 09., "DIE KASSIERER & Support (EMSCHERKURVE 77, Beer and Music): um 19.30 Uhr, am 25. 09., "ART ATTACK (Die Lange Nacht Der Jungen Kultur): um 18.00 Uhr, am 01. 10., URLAUB IN POLEN: um 19.00 Uhr, am 02. 10., DAN SATANIEL: um 20.00 Uhr;

Jugend- und Drogenberatung, Herzogstrasse 4, Telefon 02 41/98 09 20: offene Sprechstunde Mo., 16.00 bis 18.30 Uhr, Do., 10.00 bis 12.00 Uhr. (Termine ohne Gewähr) (wtt)
 

Einladung zur Bürgerinformation

Die Stadt Aachen hat sich wieder einmal gemeldet, um die Frankenberger über neueste Vorhaben zu informieren. Diesmal geht es um die Schlossstraße. Seit einigen Tagen liegen in den dortigen Geschäften und Hausbriefkästen Einladungen zu einer Bürgerinformation zum Thema "Umbau Schlossstraße" aus. Einladender ist der Oberbürgermeister der Stadt Aachen, vertreten durch den Fachbereich Stadtentwicklung und Verkehrsanlagen (0241/432-6100). (wtt)

Der Text der Originaleinladung lautet:

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die Schlossstraße soll umgebaut und in die bestehende Tempo-30-Zone der Bismarckstraße einbezogen werden.

Die Neugestaltung des Verkehrsraums ist notwendig, um die verkehrliche und bauliche Situation für alle Verkehrsteilnehmer zu verbessern sowie die Verkehrssicherheit zu erhöhen.

Die Mitarbeiter der Stadt Aachen werden Ihnen die neuen Pläne erläutern sowie Ihre Vorschläge und Wünsche entgegennehmen.

Wir würden uns über Ihren Besuch und Ihre Teilnahme sehr freuen!

Wann: Die Veranstaltung startet am 08. September um 19.00 Uhr.
Wo: Im Foyer der Maria-Montessori-Gesamtschule, Bergische Gasse 18, 52066 Aachen.
Die Ausstellung der Pläne findet statt:
Montag, 06. September, Dienstag 07. September und Mittwoch 08. September zwischen 08.00 und 12.30 Uhr sowie 13.30 und 18.00 Uhr, im Haupteingangsbereich der Maria-Montessori-Gesamtschule.

 

Unter keinem guten Stern

Das vierte "Frankenberger Alleenfest" stand unter keinem guten Stern.
Es war kalt und ab etwa 16.30 Uhr setzte Dauerregen ein. Man hatte sich so richtig auf das Fest gefreut, das die Mitglieder des Vereins Frankenb(u)eger als jährliches Forum zum gegenseitigen Kennenlernen im Viertel eingerichtet hatten. Mehr als 80 Verkaufsstände und Zelte reihten sich auf dem Mittelstreifen der Oppenhoffallee bis zur Ecke Viktoriaallee aneinander.

Das Angebot war riesig - "Das Viertel präsentierte sich" und hatte für fast jeden etwas zu bieten. Da gab es eine kleine Modenschau, es wurde geschreinert, Computer blinkten, Reisetipps und Naturkostangebote galt es zu studieren. Für Frisuren gab es neue Trend-Tipps. Die Wellenss-Vorschläge reichten von traditioneller Gymnastik bis hin zu "Shinson Hapkido" einem asiatischen Gesundheits- und Bewegungstraining.
Ein ausgedehnter Flohmarkt sollte vor allem auch Kindern Freude machen. Doch die Frauen und Männer an den Stöber- und Wühltischen - naturgemäß nur selten überdacht - mussten als erste auf Grund des Regens kapitulieren und verschwanden - besonders traurig für die Kinder.

Die Frankenberger sind bekanntermaßen hart im Nehmen. Zumindest bis etwa 18.00 Uhr umkreisten sie - meist unter Schirmen - die Pfützen auf dem Mittelstreifen, begutachten die Auslagen und kauften. Doch die Zahl der Aktions- und Verkaufstände schrumpfte schnell - es war einfach zu ungemütlich. Die Unverwüstlichen ließen sich schließlich an den Tischen und Bänken der Gastronomie aus dem Viertel nieder. Hier konnten leckere Reibekuchen, Würstchen, Torten, Waffeln oder anders Gebäck zu heißem Kaffee und Kakao genießen oder auch nur Wein und andere alkoholische Leckereien trinken: meist sogar mit einem schützenden Zeltdach über dem Kopf.

Der Wettergott hielt es diesmal nicht mit den Frankenbergern. Selbst tapfere "Alleen-Fest-Fans", die sie auf einen unbeschwerten Flanier-Genuss- und Einkaufsnachmittag gefreut hatten, kapitulierten mehr und mehr. "Näääää, das macht keinen Spaß... Lasst uns nach Hause gehen gehen, da ist es wenigstens von oben trocken." Schade - doch nächstes Jahr wird sicher alles wieder besser. (wtt)

 

Umfrage zu den Sanierungsmaßnahmen rund um den Frankenberger Park

Die Umfrage zu den Sanierungsmaßnahmen rund um den Frankenberger Park ist abgeschlossen. Die Beteiligung ließ erheblich zu wünschen übrig.
Nur vier der Arbeitsgruppen-Mitglieder (von 13) haben abgestimmt. Wäre da nicht der Frankenberger Stammtisch gewesen.... Immerhin beschäftigte er sich auf seiner letzten Sitzung am 03. August ausführlich mit den Thema und brachte zwölf Stimmen in die Umfrage ein (siehe Homepage).

Als vordringlichste Verschönerungsmaßnahme von der Prioritätenliste schlugen die Teilnehmer an dem Votum das Entfernen des hässlichen "Betonwurms" in der Mitte des Parks vor: Sicherlich war es einmal ein hübsches Gewässer, doch wer würde es zukünftig unterhalten und pflegen? Nach Meinung der Frankenberger soll das Relikt mit Boden aufgefüllt und bepflanzt werden.

Großen Wert legen die Frankenberger auch darauf, dass es rund um den Park keine "dunklen Ecken" mehr gibt. Diesen, auf die zweite Stelle der Prioritätenliste gesetzten Wunsch, verlangt den Rückschnitts des Grüns
und Entfernung des Wurzelwerks an der Rehmstraße und im Übergang Park/Moltkebahnhof. Das Fällen von sechs Bäumen im Zuge dieser Aktion findet allerdings keine Freunde.

Verschwinden soll der Hügel im Park zugunsten eines neu gestalteten Kinderspielplatzes. Es ist das drittwichtigste Anliegen der Votierenden aus dem Viertel.

Die drei restlichen, für die Neugestaltung des Frankenberger Parks gemachten Vorschläge auf der Prioritätenliste (siehe Auswertungsschema), spielen keine gewichtige Rolle im Wunschkatalog der Befragten. Erstaunlicherweise gehört dazu auch die Entfernung der Hundewiese und das Aufstellen von
Hundekot-Behältern.

Für die Umsetzung aller Maßnahmen ist zur Zeit auch kaum Geld da. Vorhanden sind zur Zeit im Etat lediglich 143 000 Euro. Man darf gespannt sein, was letztendlich von den sechs Wünschen realisiert wird.
(wtt)

 

Zum falschen Zeitpunkt?

BauarbeitenUnglücklicher kann es nicht kommen. Als gäbe es nicht schon reichlich Verkehrsbehinderungen - auf Grund der jetzt begonnenen (zwar seit langem geplanten) Renovierung der Viktoriaallee an der Ecke Viktoriaallee/Bismarckstraße - schneite den Anwohnern rund um die Bismarckstraße zu allem Überfluss kurzfristig ein Info der Aachener Stadtbetriebe ins Haus (siehe unten), das weitere Verkehrsprobleme verspricht. Man muss sich in der Tat fragen, warum diese zusätzlich neuen "Straßenunterhaltungsarbeiten"
nicht zu einem Zeitpunkt stattfinden könnten, nachdem die Baumaßnahmen an der Kreuzung Viktoriaallee/Bismarckstraße abgeschlossen worden sind?
(wtt)

BriefstadtAC

Stadtgeschichtliche Sammlung zum letzten Mal in gewohnter Umgebung

Zum letzten Mal in gewohnter Umgebung zeigt das Museum Burg Frankenberg seine "Stadtgeschichtliche Sammlung". Ab ersten September sind die Schätze vorübergehend in den Kunstdepots der Stadt untergebracht.
Voraussichtlich im Jahre 2013 soll die Kollektion - bei Neueröffnung des "Centre Charlemagne" - im Katschhof im Rahmen der Route Charlemagne wieder zu sehen sein. Neben der "Stadtgeschichtlichen Sammlung" sind bis ersten September in der Burg (Bismarckstraße 68) zusätzlich "Fotografien und Dokumente zur Geschichte der stadtgeschichtlichen Sammlungen" zu sehen. Das Museum hat in der Zeit vom 22. bis zum 29. August besondere Öffnungszeiten: Sonntag, 22.08. von 11 bis 14 Uhr, Mittwoch, 25.08. von 11 bis 20 Uhr, Freitag, 27.08. von 12 bis 18 Uhr, Samstag, 28.08. von 11 bis 18 Uhr sowie Sonntag, 29.08. von 11 bis 18 Uhr. wtt

 

Ohrenschmaus im Frankenberger Park: Das 20. Open Air Rockfestival

"Zum 20. Mal gibt es im Frankenberger Park unter freiem Himmel wieder einen Ohrenschmaus": Natürlich organisiert von Herbert Senden. Zu hören ist auf dem jährlichen Rockfestival - bei freiem Eintritt - vor allem
Musik von Aachener Bands. Senden ist stolz darauf, dass er noch niemals auf einem Park-Fest eine Band zum zweiten Mal präsentieren musste.
Diesmal stehen drei Bands auf dem Programm. Zunächst tritt "Freakwave" auf - ihre Musik bezeichnen sie als Groovecore. Die zweite Gruppe nennt sich "Holy Noses". Sie spielt Party-Cover-Musik. Als dritte Gruppe
präsentiert sich die im Viertel besonders beliebte "Lagerfeuermusik" unter dem Motto: "Geht nicht, gibt's nicht". Zu hören sind Sounds von Wanderklampfenklassikern bis hin zu Songs, die man von einer spartanischen Besetzung von drei Musikern niemals erwarten würde. Zu hören ist der Ohrenschmaus am 28. August, zwischen 14.30 und 22.00 Uhr, im Park an der Frankenberger Straße, unterhalb der Burg. (wtt)

 

Sanierung und Umgestaltung der Viktoriaallee und des Frankenberger Parks waren Themen des "Ferienstammtischs"

Es war lediglich an ein lockeres Beisammensein gedacht, mitten in den Sommerferien. Doch es kam anders. Es gab unerwartet umfänglichen Diskussionsbedarf. Dafür hatte die Stadt Aachen gesorgt, die endlich ihre Pläne zur Sanierung und Umgestaltung der Viktoriaallee offen gelegt hatte. Begonnen werden soll mit den Baumaßnahmen am 16. August (siehe auch Homepage vom 03. August: "Viktoriaallee erhält neuen Kanal und ein neues Outfit" sowie "Viktoriaallee: Im Mai alles neu"). Die anwesenden Stammtischfreunde waren sichtlich erleichtert, dass endlich etwas geschieht rund um den zur Zeit wahrscheinlich größten "Schandfleck" im Viertel, auch wenn die Meinungen über das eine oder andere geplante Vorhaben auseinander gingen. Die Bauarbeiten ziehen sich über mindestens neun Monate hin. Möglicherweise können die Bürger Frankenbergs noch einige, auf den Nägeln brennende Änderungswünsche in die Umbaupläne einfließen lassen?

Großen Gesprächsbedarf gab es auch um die Ergebnisse eines Termins "Frankenberger Park". Die Stadt Aachen kann für die Aufwertung des Parks zu Zeit lediglich 143 000 Euro locker machen. Die Gruppe Park der Zukunftswerkstatt hat - als zunächst letzte Aktivität in dieser Angelegenheit - einen Sechs-Punkte-Maßnahmenkatalog aufgestellt, der den Mitgliedern zur Abstimmung vorgelegt wurde (siehe auch Homepage vom 03. August: "Für Aufwertung des Frankenberger Parks stehen bisher 143 000 Euro zur Verfügung"). Die dabei herauskommende Prioritätenliste soll Richtschnur für die Verwendung des Geldes - im Sinne des erarbeiteten Planes - sein. Auch wenn nicht alle der am 03. August zwölf anwesenden Stammtischfreunde Mitglieder der Arbeitsgruppe "Frankenberger Park" waren, ein gemeinsames "Ranking" fand statt, und das Ergebnis weitergeleitet.

Besprochen wurde diese beiden schwergewichtigen Themen im Bistro K & K an der Bismarckstraße, zum ersten Mal unter seinem neuen Chef Meikel Freialdenhoven von der TUF-Band. Die Stammtischfreunde konnten sich davon überzeugen, dass sich die Fans des K & K kaum mehr Sorgen um ihre "Lieblingskneipe" machen müssen. "Der "Lange Meikel" scheint alles im Griff zu haben und für seine Gäste optimal sorgen zu wollen. Geplant ist, das Restaurant auch zu einem kulturellen Treffpunkt im Viertel aufzuwerten. Stattfinden sollen sowohl Kleinkunstevents und Leseabende als auch Live Musik- und Filmveranstaltungen sowie Kunstausstellungen.
Den Anfang macht ein Auftritt der "airgrooves" am 14 August, um 20.00 Uhr.

Keine Diskussionen gab es um das nächste Treffen des Frankenberger Stammtischs. Es findet am 07. September, wie immer um 20.00 Uhr statt. Wo getagt wird, ist noch nicht entschieden. Klaus Wittkamp

 

"Roonklause" macht zu

Wer in diesen Tagen die Roonstraße entlang schlendert, findet im Fenster der dort seit vielen Jahren existierenden Gastwirtschaft "Roonklause" das Schild: "Ab 30. ist Schluss".
Laut Auskunft des Inhabers Mehmet Cömert, haben persönliche Gründe zu diesem Entschluss geführt. Fest steht, wieder ein kleines Stück Frankenberger Viertel ist zumindest vorläufig verschwunden. EB

 

WAS DIE ZEITUNGEN SCHREIBEN:

TrennungZeitung

Anwohnerin klagt über "richtige Abschleppfalle"
Temporäre Abbiegespur auf der Oppenhoffallee. Halteverbotsschild ist oft durch Lieferwagen verdeckt. "Es trifft vor allem Autofahrer von außerhalb."
(Aus den Aachener Nachrichten vom 01. September 2010)

Aachen. Für Barbera Walliser, wohnhaft in der Oppenhoffallee, ist es Abzocke mit Vorsatz: "Manchmal habe ich den Eindruck, die stehen um die Ecke rum." Mit "die" meint sie die Abschleppfirma Strang, die vor ihrer Haustür regelmäßig Autos auf den Haken nimmt. Sie stehen in einem 30 Meter langen Abschnitt, für den ein absolutes Halteverbot gilt, aber nur montags bis freitags von 15 bis 19 Uhr. Im Berufsverkehr soll so die Kapazität der Linksabbiegespur in die Bismarckstraße vergrößert werden, erklärt die Stadt den Sinn des zeitlich begrenzten Verbots. Sprecher Axel Costard: "Es handelt sich nicht um eine Schikane. In der Nachmittagsspitze soll die Kreuzung leistungsfähig gehalten werden."

Barbara Walliser sieht das anders: "Es handelt sich um eine richtige Abschleppfalle." In die sie selbst schon nichts ahnend getappt ist, als sie vor zwei Jahren in ihre Wohnung eingezogen ist. "Ich habe das Schild einfach nicht gesehen." Es ist nämlich schwer einsehbar, nicht nur wegen der Bäume auf der Mittelinsel der Oppenhoffallee, sondern auch wegen der Lieferwagen einer Metzgerei mit Party-Service, die häufig das Verbotsschild verdecken. "Ich wollte auspacken, da war das Auto schon weg. Das hat mich ungefähr 250 Euro gekostet. Seitdem geht das jede Woche mehrmals so."

Was die Anwohnerin besonders ärgert: "Es trifft vor allem Leute von außerhalb, mit Kennzeichen aus Heinsberg, Viersen oder den Niederlanden." Menschen, die beispielsweise Termine in den nahe gelegenen Firmen oder Kanzleien absolvieren. "Ich finde das einfach eine Frechheit. Was ist das für ein Verhalten gegenüber Gästen!" Vor kurzem habe auch ein Polizist das Vorgehen beobachtet und ebenfalls den Kopf geschüttelt über die rabiate Art.

Evelyn Woelk vom städtischen Pressebüro weist die Kritik - nach Rücksprache mit dem Ordnungsamt - zurück: "Da ist nichts Besonderes angeordnet, etwa Sondereinsätze oder dergleichen." Abgeschleppt werde also "im Rahmen der ganz normalen Kontrolle". Heiner Hautermans

TrennungZeitung

Nur hartgesottene Fans dabei
Park-Open-Air am Fuße der Burg Frankenberg leidet etwas unter dem schlechten Wetter. Doch bei der Musik von "Lagerfeuer" reißt die Wolkendecke kurz auf. Dennoch ist das Publikum breit gefächert.
(Bericht aus den Aachener Nachrichten vom 30. August 2010)

Aachen. Graue Wolkendecken schieben sich über das Frankenberger Viertel, die Sonne kommt nur selten heraus, der Wind ist kühl - denkbar schlechte Bedingungen für das 20. Park-Open-Air-Konzert am Fuße der Burg Frankenberg. Nach einigen Regenschauern ist der Rasen klitschnass und damit eher nicht geeignet, es sich mit einer Decke im Gras gemütlich zu machen, so wie das Publikum es von den letzten Jahren gewöhnt ist.

"Bisher war der August immer ein sicherer Monat, was das Wetter angeht", erinnert sich Veranstalter Herbert Senden, Wirt der Rock-Kneipe "Schlüsselloch". Dass es aber so unbehaglich werden würde, damit hat er nicht gerechnet. Das beobachtet auch Lothar Franz, Anwohner im Viertel: "Ich komme jetzt schon seit knapp 15 Jahren regelmäßig her, um mir neue Bands anzuhören - aber so leer war es noch nie. Normalerweise kommen hier immer 600 bis 700 Leute zusammen."

So viele sind es diesmal wirklich nicht, aber die hartgesottenen Fans, die sich aus ihrem Haus herausgetraut haben, nehmen das Wetter in Kauf. Rocker, Großeltern mit ihren Enkeln, Paare, Jugendliche, Anwohner - das Publikum ist weit gefächert. Während die erste Band des Tages, "Freakwave", den Zuschauern mit einer Mischung aus Metal, Hardcore und Rock einheizt, füllt sich der Park allmählich.

Die Bands, die in der Regel vorher im "Schlüsselloch" auftreten müssen, bevor sie vor einem größeren Publikum Bühnenluft schnuppern dürfen, sollen nicht nur ein Musikgenre abdecken. "Hier wird alles gespielt außer Schlager und Hip-Hop", erklärt Senden grinsend. Das Park-Open-Air ist somit auch eine Gelegenheit, Nachwuchs-Bands zu fördern und ihnen die Gelegenheit zu geben, sich zu beweisen.

Als die zweite Band des Tages auftritt, ist schon mehr los. Das bekannte Trio "Lagerfeuer" macht seinem Namen alle Ehre: Mit Kontrabass, Akustikgitarre und Cajon - einem Instrument, das aussieht wie ein Küchenschrank, aber klingt wie eine Trommel - covern sie weltbekannte Hits wie "Walk like an Egyptian" von den "Bangles" und interpretieren sie auf ihre Art und Weise oft völlig neu. Bernd Weiss, Frontmann des Trios, schafft es locker, die Zuschauer mit seinem Humor zum Mitmachen zu bewegen. Da ist sogar das schlechte Wetter kurz vergessen, vor allem als die Wolkendecke aufbricht und der Sonnenschein sich endlich zeigt.

Nachdem die Menge anderthalb Stunden der lodernden Lagerfeuermusik gelauscht hat, sind die "Holy Noses" an der Reihe. Sie setzen auf einen punkigen, rockigen Klang, in ihrem Repertoire befinden sich unter anderem Lieder von "Green Day", den "Ärzten" und "AC/DC". So geht das 20. Park-Open-Air zu Ende. Gedanken über das nächste Jahr macht sich Senden noch nicht. "Ich mache es so lange, wie es finanziell noch geht. Aber dafür müssen mehr Leute kommen, vor allem müssen sie hier essen und trinken und sich nicht alles selber mitbringen." Denn Eintritt möchte Senden für die Open-Air-Konzerte nicht verlangen, das funktioniere so nicht.

Bleibt nur zu hoffen, dass sich das Publikum beim 21. Park-Open-Air im nächsten Jahr nicht so warm einpacken muss und sich dann ruhigen Gewissens ein kühles Bier an einem heißen Sommertag gönnen kann.

Denise Petzold

TrennungZeitung

Zwei Baustellen gleichzeitig: Halbes Viertel lahmgelegt
Arbeiten in der Viktoriaallee dauern noch bis Mai, auf der Bismarckstraße noch bis Samstag.
(Gekürzter Bericht aus den Aachener Nachrichten vom 27. August 2010)

Aachen. Verzweifelte Pkw-Lenker, die angesichts der vielen Verbotsschilder und Sperrungen nicht mehr ein noch aus wissen. Botenfahrerinnen, die in einer der zahlreichen Sackgassen landen, Anwohner, die verzweifelt sind, weil sie keinen Parkplatz mehr bekommen oder deren fahrbarer Untersatz sogar abgeschleppt wurde, Staus nicht nur wie üblich zur Hauptverkehrszeit: Im Frankenberger Viertel lässt sich derzeit trefflich beobachten, wie stark öffentliche Baumaßnahmen in das Privatleben von Passanten, Pendlern und Besuchern eingreifen. Betroffen sind zwei Kernbereiche des Viertels: die Viktoriaallee zwischen Oppenhoffallee und die Bismarckstraße zwischen Schlossstraße und Neumarkt.

Wobei die Bismarckstraße eine Beschränkung nur für wenige Tage darstellt. Die alte und löchrige Asphaltdecke wurde abgefräst, sie soll heute erneuert werden. Am Samstag, zum Open-Air-Festival, soll der Abschnitt wieder freigegeben werden. Es handelt sich um eine normale Routinemaßnahme des Stadtbetriebs, teilt dazu Stadtsprecher Axel Costard mit... Costard verteidigt das städtische Vorgehen in Sachen Bismarckstraße: "Die Straße war in einem derart schlimmen Zustand, die war schon lange überfällig."

Man habe halt versucht, möglichst viele Maßnahmen in die Sommerferien hineinzupacken, erklärt Costard die Tatsache, dass in Bismarckstraße und Viktoriaallee zeitgleich gebuddelt wird. "Da ist der Verkehr erfahrungsgemäß um 30 Prozent geringer, außerdem fahren die Schulbusse nicht." Deshalb würden die Arbeiten in diesen sechs Wochen nicht so koordiniert wie im Rest des Jahres. Bis die Arbeiten auf der Viktoriaallee abgeschlossen sind, dauert es nämlich noch eine geraume Weile. Die Straße wird in neun Monaten saniert, Kanäle, Versorgungsleitungen, Hausanschlüsse und Fahrbahnen werden erneuert.

Zunächst ist der Abschnitt zwischen Oppenhoffallee und Bismarckstraße dran, ab Mitte Oktober rücken die Bagger weiter in den zweiten Abschnitt zwischen Bismarckstraße und Herz-Jesu-Kirche. Unter anderem soll die Fahrbahn anschließend auf 4,50 Meter verbreitert werden, um Rettungsfahrzeugen die Durchfahrt zu erleichtern und Halteverbote zu minimieren. Nach Beendigung der Maßnahme werden vier Parkplätze mehr als bisher zur Verfügung stehen, damit kommt man einer Forderung von Anwohnern entgegen, die in der Bürgerinformation geäußert wurde. Die Ampel an der Kreuzung Viktoriaallee/Bismarckstraße wird wegfallen, dafür wird die Fahrbahn verengt, und es gilt "rechts vor links", ähnlich wie an der Kreuzung Viktoriaallee/Frankenberger Straße.

Die Umfahrt an der Herz-Jesu-Kirche wird durch die Verlängerung des Mittelstreifens geschlossen, außerdem wird die Viktoriaallee zur Tempo-30-Zone. Der Asphalt wird an den Einmündungen zudem aufgehellt, um eine Signalwirkung zu erzielen und zu einer langsameren Fahrweise beizutragen. Insgesamt werden bis Mai nächsten Jahres 1,8 Millionen Euro verbaut..... Heiner Hautermans


KOMMENTAR
Heiner Hautermans
Straße dicht, Chaos pur
Bewohner und Besucher des Frankenberger Viertels haben jetzt einen Vorgeschmack darauf bekommen, was den Brandern und Benutzern der Trierer Straße noch bevorsteht: Straßen dicht, Chaos pur. Wer ein Geschäft etwa an der Bismarckstraße aufsuchen wollte, scheiterte im Regelfall kläglich. Zum-ins-Lenkrad-Beißen.
Da drängt sich der Verdacht auf, dass die Verantwortlichen sich nicht genügend absprechen. Die Stadt baut, , der Landesbetrieb baut, die Stadtwerke mischen ebenfalls mit.
Doch wahr ist auch: Sie haben unschlagbare Argumente: Weniger Verkehr in den Sommerferien, Mittel aus dem Konjunkturprogramm II, die sonst verfallen, dringend notwendige Ausbesserungen.
Übrig bleibt nur: Zähne zusammenbeißen und durch.
TrennungZeitung

Spaß und Rock stehen im Mittelpunkt
(Aus den Aachener Nachrichten vom 25. August 2010)

20. "Park Open-Air-Konzert" steigt am Samstag. Herbert Senden holt die Bands "Freakwave", "Lagerfeuer" und die Holy Noses" auf die Bühne.

Aachen. Ein gutes Gespür für den richtigen Groove liegt Herbert Senden im Blut. Der Wirt und Besitzer des "Schlüssellochs", der ältesten Rock-Kneipe Aachens, sorgt seit 20 Jahren mit seinem "Park Open-Air-Konzert" für gute Musik im Frankenberger Park. "20 Jahre, das ist schon eine Hausnummer", findet er. Damit es auch so bleibt, hat er für kommenden Samstag, 28 August, wieder drei viel versprechende Bands aus Aachen und Umgebung eingeladen.

Die Bands "Freakwave", "Lagerfeuer" und die "Holy Noses" wollen es ab 14.30 Uhr auf der Bühne krachen lassen. "Unsere Musik groovt und rockt. Wir spielen Groove-Coor", sagen die Musiker von "Freakwave". Seit 2008 nimmt die semiprofessionelle Band ihre eigenen Songs auf und hat für den Auftritt im Frankenberger Park jede Menge hitverdächtige Stücke aus ihren aktuellen Album eingeplant. "Wir wollen den Leuten Spaß und Rock bieten", sind sich die vier Bandmitglieder einig.

Mit Spaß und einer guten Show wollen auch die drei Musiker von "Lagerfeuer" den Fans einheizen. Mitsingen ist ausdrücklich erlaubt, wenn die Aachener Profis auf der Gitarre, dem Kontrabass und dem Cajon, einem Rhythmus-Instrument aus Peru, Hits von den Bandgrößen "Queen" oder den "Beatles" neu interpretieren. "Wir beziehen das Publikum mit ein und machen mit ihm zum Beispiel Gesangsübungen", erklärt Sänger Bernd Weiß. Neben bekannten Klassikern spielt die Coverband seit einiger Zeit auch eigene Stücke, und auch die werden beim "Park Open-Air" zu hören sein.

Auf Klassiker aus Rock- und Punk-Szene haben sich die "Holy Noses" spezialisiert. Wer gern die "Red Hot Chili Peppers", die "Beasty Boys" oder "Farin Urlaub" hört, liegt bei ihnen richtig. Die sechs Hobbymusiker freuen sich schon jetzt auf ihren großen Auftritt in den heimischen Gefilden. "Wir werden 30 Stücke spielen und wollen für die Fans und uns Spaß auf die Bühne bringen", hat sich Gitarrist Holger Remmel vorgenommen.

Kneipier Herbert Senden hatte die Bands und ihr Können innerhalb der vergangenen Monate genau unter die Lupe genommen und schon zu Konzerten ins "Schlüsselloch" eingeladen. 70 Bands hat er innerhalb der vergangenen 20 Jahre auf die Bühne seines "Park Open-Airs" geholt, darunter auch Musiker aus der Schweiz und den Niederlanden. Den 20. Geburtstag seines Festivals will Senden übrigens nicht besonders feiern. "Ich bin vor kurzem erst 60 geworden und das 'Schlüsselloch' ist 30 Jahre alt geworden, deswegen habe ich in diesem Jahr schon sehr viel gefeiert", findet er.

Dem "Park Open-Air" soll das jedoch keinen Abbruch tun. Wie jedes Jahr sind Musikfans aller Altersklassen von 14.30 Uhr bis 20.00 Uhr bei freiem Eintritt zum Live-Konzert eingeladen. Danach wird mit Musik aus der Konserve weitergetanzt und gesungen. An den Essen- und Getränkeständen kann jeder neue Energie auftanken. Dort soll jeder reichlich zugreifen, wünscht sich der Veranstalter Senden, denn das Konzert wird durch die Mieten der Standbetreiber finanziert. Christiane Husmann

TrennungZeitung

August 2010