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Übersicht
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Der mobile Bauwagen ist präsent Kein Ende in Sicht Konzeptwerkstatt Zukunftswerkstatt Stammtisch: Ein Haufen Kritik, Ideen und Vorschläge Im Viertel wird wieder geschmiert Neues Leben für die Frankenburg Tag des offenen Denkmals
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Zum August 2005
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Veranstaltungen
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Sonntag, 2. Oktober 2005, 16.30 Uhr in St. Michael Orgelkonzert Orgelwerke aus Deutschland und Polen Werke von: D. Buxtehude, J. S. Bach, B. Cernohorsky, J.N.F. Seger, J. K. Vanhal, F. Mendelssohn Bartholdy, P. Eben Orgel: Vanicek Frantisˇek (Polen) Eintritt: Freiwillige Spende
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Verlegt
Hieß es noch im Stammtischreport (Ein Haufen Kritik, Ideen, Vorschläge) vom 15. September, dass der nächste Frankenberger Stammtisch am 04. Oktober stattfindet, so ist der Termin inzwischen überholt. Auf Wunsch aktiver Teilnehmer der Runde, ist das Treffen nun auf den 11. Oktober um 20.00 Uhr verlegt worden. Was noch fehlt ist der Tagungsort. Er muß weiterhin "ausbaldowert" werden. (wtt)
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Der Spätherbst steht ins Haus Es läßt sich nicht verhindern: Der Herbst steht wieder ins Haus. Im Frankenberger Weinkeller Caves d'Aix, in der Oppenhoffallee 133, gibt es deshalb ab 20., das ist der dritte Donnerstag im Oktober, wieder den jungen Landwein "Vin Primeur 2005" aus dem Languedoc. Das Datum sollte nicht mit dem 17. November verwechselt werden, an dem - wie in jedem Jahr - an gleicher Stelle, zwischen 18.00 und 22.00 Uhr, die großen Beaujolais Primeur 2005-Party startet. Diesmal mit einer Besonderheit: Es werden auch ältere Beaujolais-Cru's ausgeschenkt. (wtt)
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Gemeinsam Lesen in "Unser Buchladen" Ab 04. Oktober gibt es eine moderierte Leserunde im Frankenberger Viertel. Es sollen anspruchsvolle Bücher aus dem philosophischen Bereich vorgestellt werden. Gedacht sind diese Abende für Interessierte, denen ausgewählte, anspruchsvolle Buchinhalte ohne Hilfestellung nur schwer zugänglich sind. Gedacht sind diese Abende aber auch für Menschen, die lediglich gerne wissen möchten, was andere zu sagen haben.
Inga Hermann und Erwin Sporrer stellen ihren Buchladen in der Viktoriastrasse 56, Dienstags abends von 19.00 bis 21.00 Uhr als "Lese-Podium" zur Verfügung. Marita Dreckmeyer wird die jeweiligen Abende vorbereiten und moderieren. Der erste Abend am 04. Oktober hat das Thema: Wilhelm Schmid, Philosophie der Lebenskunst (Titel - "Mit sich selbst befreundet sein"). Der Unkostenbeitrag für sechs Abende beträgt 20 Euro, ALG-Empfänger bezahlen zehn. Weitere Informationen unter 0241/5591979. (wtt)
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... und was sonst im Viertel passiert ...
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Musikbunker-Aachen: Am 01. 10., "Bad Manners", Konzert um 20.00 Uhr (Saal), "Perplaix Get Electrofied!": Futurepop/Industrial/Noise, Party um 22.00 Uhr (Kneipe), "Perplaix Bright Side Of The 80s": Pop/Rock/NDW, Party um 23.30 Uhr (Saal), am 06. 10., "Musik und Politik, Auseinandersetzung mit neuer deutscher Jugendkultur", Podiumsdiskussion um 20.00 Uhr (Saal), am 07. 10., "Inflamable Sound System": Reggae and Dance-Hall, Party um 22.00 Uhr, (Kneipe), am 08. 10., "Flyswatter/Bitune/The Coalfield/Mr. Hyde": Fly Or Die Festival Tour, Konzert um 20.00 Uhr (Saal), "Perplaix Play It Loud!": All Kinds Of Metal, Party um 22.00 (Kneipe), "Perplaix Dark Side Of The 80s": EBM/Gothic/Wave, Party um 23.30 Uhr (Saal), am 19. 10., "Lord Bishop", Konzert um 20.00 Uhr (Kneipe), am 22. 10. , "Loud FM": Drum'n'Bass Night, Party um 22.00 Uhr (Party), am 28. 10., "Dr. Rod": Gitarren-Rock-Musik, Party um 22.00 Uhr (Kneipe), am 29. 10., "Perplaix Presents" "Klirrfaktor-PI": Industrial & Electronics - Live Acts: Marita Schreck (GER)/(Exclusive Live Gig),Y-Luk-O (GER/USA)/,("KMFDM" Support), Party um 22.00 Uhr (Saal), am 31. 10., "Perplaix Presents Thora" "Total World Paranoia": Thora (GER), Darzamat (POL), Konzert um 20.00 Uhr (Saal); Fachberatung für Frauen in besonderen sozialen Schwierigkeiten (WABe), Warmweiherstrasse 28: Mo. bis Fr., 09.00 bis 12.00 Uhr und nach Vereinbarung, Telefon 02 41/51 10 63 ; Jugend- und Drogenberatung,Herzogstrasse 4: Telefon 02 41/98 09 20, offene Sprechstunde Mo., 16.00 bis 18.30 Uhr, Do., 10.00 bis 12.00 Uhr. (Termine ohne Gewähr) (wtt)
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Der mobile Bauwagen ist präsent (30.09.05)
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(geänderte Termine und Orte) Wer noch Ideen, Kritik und Bemerkenswertes zur zukünftigen Gestaltung des Frankenberger Viertels bis zur vorgesehenen "Entwicklungswerkstatt" (Ende Oktober) los werden möchte, hier die geändertenTermine und Standorte des mobilen Bauwagens vom "Team Zukunftswerkstatt Köln". (wtt)
1.) Am Pastorplatz, Samstag 01. Oktober zwischen 10.00 und 14.00 Uhr; 2.) Der Standort Oranienstraße entfällt; 3.) An der Goffartstraße (am Bunker), Termin noch offen.
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Kein Ende in Sicht (29.09.2005)
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Wann endlich hat das Buddeln im Frankenberger Viertel ein Ende? Gerade hat man sich darüber gefreut, dass die Erdarbeiten - zwecks Verlegung verschiedener Versorgungsleitungen - in der Oppenhoffallee und Oranienstraße nahezu abgeschlossen sind, da geht es mit schwerem Baugerät an anderer Stelle zur Sache. Autofahrer, die von der Bismarckstraße aus, weiter über die Viktoriaallee sowie Viktoriastraße in Richtung Adalbertsteinweg fahren möchten, riskieren stecken zu bleiben. Speziell auf dem kurzen Stück Viktoriaallee (vor dem Vegla-Glaspalast), wenn sich Busse und Müllwagen oder Entsorgungsfahrzeuge für Glas- und Papierkontainer an den lärmenden Pressluftbohrern, Baggern und Planiergeräten vorbeiquälen. Die gestreßten Autolenker müssen sich gegenwärtig bis zur Ecke Viktoria-/Oranienstraße Richtung Ostfriedhof durchkämpfen, ehe sie endlich wieder durchatmen und durchrollen dürfen. (wtt)
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Konzeptwerkstatt (27.09.05)
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Es sind gut 14 Tage her, dass die "Konzeptwerkstatt" im Astoria an der Oppenhoffallee, nach einer gutbesuchten, vierstündigen Sitzung ihre Türen schloß. An elf Tischen hatten sich Bürger überlegt und niedergeschrieben, mit "welchen vorhandenen Pfunden" im Frankenberger- oder in benachbarten Viertel weiter "gewuchert werden kann". Es sind viele Pfunde, wie die (ersten) aufgearbeiteten Antworten auf viele, durch das "Team Zukunftswerkstatt Köln" vorbereiteten Problemfragen verdeutlichen. Es gibt aber auch einiges, was grundlegend verbessert werden könnte oder dringend geändert werden müßte. Ein kleiner Vorgeschmack auf eine, von den Kölnern versprochene Gesamtschau, sei hier gegeben.
Viele Frankenberger wünschen sich, dass das "Zusammenleben der Generationen und von Menschen mit unterschiedlichen Wurzeln" weiter erleichtert wird. Da gilt es halt "alternative Wohnkonzepte" zu erfinden. Es gibt dafür schon einige Ansätze: Beispielsweise "Betreutes Wohnen für Jugendliche", preisgünstige Mieten in "Sozialbauwohnungen", funktionierende "Wohngemeinschaften", sowie "Obdachlosenunterkünfte". Auf der anderen Seite mangelt es an "Mehrgenerationen-Wohnungen", ein Altenheim "betreutes Wohnen für Behinderte" oder "Möglichkeiten für "Gemeinschaftliches Familienwohnen". Informationen fehlen über die weitere Verwendung eines kürzlich freigewordenen Klosters. Keine Probleme gibt es mit "Asyllagern" oder "Wohnwagenburgen".
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Foto © 2005 Team Zukunftswerkstatt Köln
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Aufgewertet werden sollte im Viertel auch das Fahrradfahren. Es fehlt an ausgewiesenen Wegen und es gibt keine "Radstationen" bzw. "Fahrradpavillons". Auch die Fahrbahnoberfläche auf einigen Straßen ist nicht gerade "velofreundlich". Es mangelt auch an spezifischen Straßenmarkierungen und Abstellständern. Es muß allerdings auch die Möglichkeiten geben, rücksichtslose Zeitgenossen daran zu hindern, die Ständer als Entsorgungsmöglichkeit für defekte Räder zu mißbrauchen, wie zum Beispiel am Bahnhof Rothe Erde im Ostviertel.
Gewünscht wird auch ein "Bürgerzentrum als Begegnungsort" und die "Aufwertung" der Burg Frankenberg - einschließlich des Parks - durch eine "kommunikative Funktion". Der Stand der Dinge: Die Burg - als ein gewachsenes Viertelzentrum mit romantischen Burghof - wird im Sommer zuweilen für Theateraufführungen genutzt, seltener durch Museumsbesucher. Im Park rund um die Burg findet einmal jährlich ein Konzert statt. Dauerhaft beansprucht wird die grüne Stadtoase allerdings von sozialen Randgruppen (Alkohol und Drogen) und aus diesem Grund weniger als Erholungsstätte durch die Frankenberger.
Dem "Dornröschenschlaf" der Burg sollte ein Ende bereitet werden. Dabei helfen könnten verbesserte Öffnungszeiten, die Freigabe der Räumlichkeiten für Privatveranstaltungen und für eine gastronomische Konzession. Probleme machen Lärm durch "Bunkeraktivitäten" sowie hohen Betriebskosten. Der Park wäre für die Frankenberger attraktiver, wenn er u. a. besser kontrolliert, ein öffentliches Klo eingerichtet und abends besser beleuchtet würde. Auch im Park wäre ein nettes Cafe an einem kleinen Gewässer begrüßenswert.
Integrationsprobleme gibt es im Frankenberger Viertel wenige - im Gegensatz zum Ostviertel. So gibt es beispielsweise den "Treff bei Nettchen", den Frankenberger Frauentisch, den Alten- und Kindertreff von "Herz Jesu" und den Kinderspielplatz und die Boulebahn am Neumarkt. Ein Brunnen und Bänke wäre eine Hilfe, um die Grünfläche am Neumarkt aufzuwerten. Ein paar mehr Straßenfeste im Viertel könnten auch nicht schaden. Der Bürgerpark am Moltkebahnhof führt ein bedauernswertes Schattendasein.
Schließlich diskutierten man in der "Konzeptwerkstatt" heftig die Parkplatzprobleme im Viertel. Die vorhandenen Abstellplätze sollten in jedem Fall erhalten bleiben, und mögliche Ausweich-Reserven (z. B. VEGLA, Finanzamt, Sophien- und Charlottenstraße oder durch Schrägparken?) erschlossen werden. Ein Kompromiß zwischen dem Wunsch nach mehr Parkraum auf der einen Seite sowie nach größeren Grünflächen (mit Nutzungskonzept) und mehr Bepflanzung auf der anderen, fördert nicht nur den sozialen Frieden sondern auch die Aufenthalts- und Wohnqualität im Frankenberger Viertel. Hierzu gehört auch ein härteres Durchgreifen gegenüber Rasern und Unverbesserlichen, die unnötigen Lärm produzieren.
Wie es weiter geht? Die öffentlichen Bürgertreffen - moderiert durch das "Mobile Büro" aus Köln - will man jede Woche an einem anderen Platz fortführen. Vorgesehen sind Treffen am Pastorplatz (Samstag 01. Oktober, ab 14.00 Uhr), in der Oranienstraße (Termin noch offen) und in der Oppenhoffallee (Termin noch offen) bis zur vorgesehenen "Entwicklungswerkstatt" (Ende Oktober). Weitere Informationen auch unter www.zwnetz.de/galerie/aachen sowie www.zwnetz.de/praxis/aachen04.html - Mitteilungen an mailto:zukunft-ac@web.de oder an das Forum von www.frankenberger-viertel.de Klaus Wittkamp
(Siehe auch Berichte: Team Zukunftswerkstatt Köln" vom 15. August 2005, Schreiben des "Team Zukunftswerkstatt Köln", vom 18. August 2005, "Team Zukunftswerkstatt Köln" mobil mit Bauwagen", vom 27. August 2005, Zukunftswerkstatt, vom 15. 09 2005 sowie Stammtisch: Ein Haufen Kritik, Ideen und Vorschläge vom 15. 09. 2005.) Details der Ergebnisse hat das “Team Zukunftswerkstatt Köln” als PDF-Datei zusammengestellt.
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Zukunftswerkstatt (15.09.05)
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Nach einem vierwöchigen Vorlauf, in dem Mitglieder eines mobilen Büros des "Team Zukunftswerkstatt Köln" mehr als 200 Passantinnen und Passanten im Frankenberger Viertel und angrenzenden Gebieten auf ihre Vorstellungen von der Zukunft der Regio befragt hatten, traf man sich am 10. September während einer sogenannten Konzeptwerkstatt im Astoria an der Oppenhoffallee. In einem rund vierstündigen Meeting, ging es darum, sich über eine Auswahl (bei den Befragungen) aufgetauchter Themen kundig zu machen. Die Beteiligung an diesem Treffen war mit etwa 60 Besuchern rege.
Bei der Nachmittagsveranstaltung im Astoria anwesend waren auch fünf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Stadtverwaltung Aachen. Sie mischten sich in die Teilnehmerrunde, um die Beteiligten bei ihrer thematischen Arbeit an elf Tischen - in dreimal unterschiedlicher Gruppenzusammensetzung - informatorisch und methodisch zu unterstützen. Gekommen waren auch Mitglieder der Initiativen "BOTH", "Clean Viktoria"und "Steffensviertel". Die Workshop-Atmosphäre bei Kaffee, Sprudel und Canapés war entspannt. Innerhalb kurzer Zeit tauschten die Mitglieder der einzelnen Arbeitsgruppen ihre Überlegungen aus und verständigten sich auf Kernaussagen, die sie auf beschreibbaren Papier-Tischdecken festhielten. Bei einem weitgehend undogmatischen Meinungsaustausch halfen Stadtpläne und Luftaufnahmen vom Frankenberger Viertel und von den angrenzenden Regionen. Schließlich wurden auf die meisten Fragen des Moderatorenteams aus Köln die wichtigsten Statements auf sogenannten "Ergebnisplakaten" festgehalten und zur Einsicht an eine Pinwand gehängt. Die Ergebnisse der Arbeit in der Konzeptwerkstatt sollen laut Kölner Team "bald, noch unzensiert und vollständig öffentlich dokumentiert" werden.
Wie es weiter geht? Die öffentlichen Bürgertreffen - moderiert durch das "Mobile Büro" aus Köln - will man jede Woche an einem anderen Platz fortführen. Vorgesehen sind die Treffen vor der Aachener Tafel in der Gördelerstraße 6 (Freitag 23. September zwischen 15.00 und 18.00 Uhr), am Pastorplatz (Samstag 01. Oktober, ab 14.00 Uhr), in der Oranienstraße (Termin noch offen) und in der Oppenhoffallee (Termin noch offen) bis zur vorgesehenen "Entwicklungswerkstatt" (Ende Oktober), in der es um konkrete Vorhaben gehen soll. Weitere Informationen auch unter www.zwnetz.de/galerie/aachen sowie www.zwnetz.de/praxis/aachen04.html - Mitteilungen an zukunft-ac@web.de oder an das Forum von www.frankenberger-viertel.de Klaus Wittkamp
(Siehe auch Berichte: Team Zukunftswerkstatt Köln" vom 15. August 2005, Schreiben des "Team Zukunftswerkstatt Köln", vom 18. August 2005, "Team Zukunftswerkstatt Köln" mobil mit Bauwagen", vom 27. August 2005, Zukunftswerkstatt, vom 10. 09 2005 sowie Stammtisch. Ein Haufen Kritik, Ideen und Vorschläge vom 15. 09. 2005.)
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Tag des offenen Denkmals
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Gleich zwei Objekte im Frankenberger Viertel öffnen am 11. September im Rahmen des "Tag des offenen Denkmals" ihre Türen, um kostenlos Dinge zu zeigen, die sonst allgemein nicht zugänglich sind: Es sind das romantische Museum Burg Frankenberg (Bismarckstrasse 68), sowie der beliebte Hochbunker oder Musikbunker (Goffartstrasse 44). "Krieg und Frieden" - 60 Jahre nach Kriegsende ist Schwerpunktthema für ein spezielles Ausstellungsangebot sowie besondere Rahmenprogramme mit Vorträgen und Filmvorführungen anläßlich des diesjährigen Museumstages, der seinen Ursprung 1984 in Frankreich hatte und seit 1993 auch in Deutschland bundesweit begangen wird.
In der Ende des 13. Jahrhunderts errichteten, und seit 1961 als Museum für Stadtgeschichte und Kunsthandwerk dienenden Burg Frankenberg - sie war ab 1897 zeitweilig auch Wohnsitz und Arbeitstätte des weltberühmten Flugzeugbauers Hugo Junkers -, gibt es anläßlich des "Denkmaltages" (geöffnet zwischen 11.00 und 16.00 Uhr) eine Sonderausstellung über "Das zerstörte Aachen 1943/44" mit Farbfotografien und Zeichnungen. Während zweier Führungen um 11.00 und um 15.00 Uhr wird von Nikola Roemer die Geschichte der Frankenburg erzählt und der Felsen(und ehemalige Luftschutz-)keller besichtigt. Keine Sorge: Die dort ausgestellte Bombe ist entschärft.
Der heute als Musikbunker bekannte trutzige Betonklotz entstand während des zweiten Weltkrieges als Zuflucht vor Bomben- und Granatenangriffen. Seinen ehemaligen Zweck lassen typische Spuren - trotz etlicher Umbauten - auch heute noch erkennen. Filmvorführungen über "Aachen 44" finden am 11. September stündlich zwischen 10.00 und 14.00 sowie um 16.00 und um 18.00 Uhr statt. Die Ausstellung zum gleichen Thema (Vorträge von Dr. Holger A. Dux mit Bildern zur Baugeschichte um 15.00 sowie 17.00 Uhr) ist zwischen 10.00 und 19.00 Uhr geöffnet. Außerdem laden Guido Roderburg und Hans Lothmann stündlich zwischen 09.45 und 18.45 zu Bunker-Führungen mit maximal 25 Personen ein. Der Treffpunkt ist der Eingang Rehmannstrasse. Klaus Wittkamp
Fotos Adam C. Oellers © 2005
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Stammtisch: Ein Haufen Kritik, Ideen und Vorschläge (15.09.05)
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 Die Idee "Zukunftswerkstatt Frankenberger Viertel" ist angekommen. Die Bürger rund um den Neumarkt sind bereit, an ihrer Zukunft mitzugestalten. Nur so ist die rege Beteiligung am ersten Stammtisch nach der Sommerpause (06. September) nachzuvollziehen. Im Stillen erhofft, ja erwartet hatte man viele Interessierte. Vorausschauend hatte der "geheime Bürgermeister des Viertels" (Dieter Jurewicz) beim Musikbunkerchef Guido Roderburg um die räumlich größere Kneipe als Tagungsort nachgefragt.
Es hatte sich gelohnt. Nicht nur die Offiziellen vom Planungsamt der Stadt und deren Beauftragte vom "Team Zukunftswerkstatt Köln" standen bereit, sondern auch eine ordentliche Zahl Frankenberger Bürger. Sie wollten informiert werde. Sie hielten aber auch einen Haufen Kritik, Ideen und Vorschläge bereit, die für die weitere Gestaltung der Zukunft des Viertels interessant sein könnten. Mit von der Partie waren auch Vertreter der Initiativen BOTH (siehe auch: "Neues Leben für die Frankenburg", vom 08. September 2005) und "Clean Viktoria", ein frisch gegründeter Nachbarschaftsverein (siehe auch: "Initiative Clean Viktoria", vom 06. September 2005).
Zunächst gab es eine kleine Rückschau. Das Frankenberger-Frühlingsfest war ein voller Erfolg. Der dabei von der Sparkasse Aachen (Filiale Oppenhoffallee) gesponserte Luftballonwettbewerb ebenfalls. Viele der attraktiven Preise wurden unter großem Hallo am ersten Juli in der Filiale verteilt (siehe auch: "Luftballonwettbewerb anläßlich des Frankenberger Frühlingsfestes", vom 06. Juli 2005). Der Rest Preise wurde im Pfeifenstudio an der Bismarckstrasse abgeholt. Eine Spende der Frühlingsfest-Veranstalter an die KITA "Kind und Kegel" sorgte für Freude und für das Versprechen, 2006 wieder für Kinder mit dem beliebten Schminktisch dabei zu sein. Überhaupt: Das Frühlingsfest auf dem Neumarkt ist zu einem Renner geworden und ist nicht mehr aus dem Viertel wegzudenken.
Schon war man beim nächsten und wichtigsten Tagungsordnungspunkt: Die "Zukunftswerkstatt Frankenberger Viertel": Mit dieser Initiative sind die Bürgerinnen und Bürger intensiv am Entwicklungsprozess des Viertels beteiligt. Ermöglicht hatte dies ein entsprechender Beschluss des Planungsausschuss am 9. Juni 2005. Bei einer Reihe von Informationsveranstaltungen, an markanten Punkten im Viertel und in seiner näheren Umgebung, kristallisierten sich Themenkreise heraus. Sie werden - nicht nur nach Meinung der Betreuer der Zukunftswerkstatt - weiter die Bürger intensiv beschäftigen. Im einzelnen geht es vorläufig (nach einer Auswertung vieler Bürgerwünsche aus den bisherigen Info-Veranstaltungen)darum:
* alternative Wohnkonzepte zu erfinden, die das Zusammenleben der Kulturen und Generationen erleichtern; * die Attraktivität des Stadtteils für Handel, Gewerbe und Bevölkerung zu erhöhen; * die Integration und den Kulturaustausch durch Interaktion zu fördern und Kulturen miteinander zu verbinden; * barrierefreie Fußwegenetze zu schaffen sowie Wege in grüne Höfe zu öffnen; * den Fahrradverkehr aufzuwerten sowie Radwege und Radstationen einzurichten; * vorhandene Busverbindungen auszubauen sowie gute Umsteige-Anschlüsse für Tag und Nacht einzurichten; * die Parkplatz-Mangelsituation zu entschärfen und tragfähige Kompromisse für gegensätzliche Bedürfnisse nach Parkraum beziehungsweise Grünflächen zu finden; * die vorhandenen Alleen aufzuwerten sowie Boulevards für vielseitige Zwecke zu schaffen; * die vorhandenen Grünflächen und Parks aufzuwerten sowie den Burg- und Schwedenpark einladend zu gestalten; * ein Bürgerzentrum als Begegnungsort einzurichten und der Frankenberger Burg eine kommunikative Funktion zu verleihen; * neue Spielplätze und freie Lernorte für Kinder und Jugendliche einzurichten; * aus der historischen Entwicklung heraus, den Lebensraum im Viertel zukunftsweisend zu entwickeln.
 Nach der Präsentation dieser Kernthemen in der "Zukunftswerkstatt" entbrannte eine lebhafte Diskussion. Problematisch für viele Beteiligten war die Planungsvorstellung der Stadt, das Frankenberger Viertel über den bis heute eingebürgerten Definitionsbereich hinaus auszuweiten. Keinen Dissens brachte dabei die Vorstellung, ähnliche Probleme, die über die Viertelgrenzen hinaus akut sind, mit den Nachbarn gemeinsam zu lösen. Die Einstellung "Im Prinzip ja, bei mir aber nicht" wurde als unproduktiv, ja als gefährlich abgelehnt.
Kontrovers und emotional diskutierte man über das Erscheinungsbild rund um die Frankenberger Burg, den Park und den Musikbunker (BuPaBu). Nicht zu verleugnen sind unangenehme Tatsachen: Beispielsweise Schmutz und Lärm beziehungsweise Obdachlosen- und Drogenprobleme. Eine Ausbreitung dieser Fehlentwicklungen können sicherlich eingedämmt beziehungsweise sogar verringert werden. Erster Verbesserungen versprach man sich durch verstärkte Bürgerpräsenz der Frankenberger in dem an und für sich schönen Areal.
Um alle diese Gedanken Vorschläge und Hinweise zu vertiefen traf man sich am 10. September zu der schon mehrfach auf www.frankenberger-viertel.de erwähnte Auftaktveranstaltung zur "Zukunftswerkstatt Frankenberger Viertel" im Astoria in der Oppenhoffallee 115. Die Beteiligung war mit etwa 60 Besuchern erfreulich rege. Über die Arbeitsergebnisse aus dem rund vierstündigen Workshop wird noch zu berichten sein. In der Zwischenzeit sollen allerdings die Kontaktveranstaltungen im Viertel weitergehen - ausgerichtet wie bisher durch Repräsentanten des Planungsamts der Stadt Aachen sowie des "Team Zukunftswerkstatt Köln".
Dieter Jurewicz dankte am offiziellen Ende des "Frankenberger Stammtischs" Uli Rösseler, dem ehemaligen Leiter der Sparkassenfiliale an der Oppenhoffallee und maßgeblichen Ausrichter des Luftballonwettbewerbs während des Frühlingsfestes am Neumarkt, für seinen Einsatz für die Frankenberger. Rösseler verläßt seinen bisherigen Arbeitsplatz, um neue Aufgaben bei der Sparkasse an anderer Stelle zu übernehmen. Sein Nachfolger als Leiter der Filiale, Herr Führen, will die spezifischen Aktivitäten im Viertel weiter unterstützen. Der nächste Stammtisch findet am 04. Oktober statt. Wo? Der Tagungsort wird noch ausbaldowert. Klaus Wittkamp
(Siehe auch Berichte: Auftaktveranstaltung zur "Zukunftswerkstatt im Frankenberger Viertel", vom 13. August", Team Zukunftswerkstatt Köln" vom 15. August, Schreiben des "Team Zukunftswerkstatt Köln", vom 18. August 2005 sowie "Team Zukunftswerkstatt Köln" mobil mit Bauwagen", vom 27. August 2005.)
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Im Viertel wird wieder geschmiert (13.09.05)
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Schmierfinken verschandeln wieder einmal das Frankenberger Viertel. So haben in der Drimborn-, Bismarck- und in der Schenkendorfstraße Unbekannte ganze Häuserzeilen mit Farbsprühereihen beschädigt. Sowohl Mieter als auch Hausbesitzer haben Anzeige gegen Unbekannt wegen Sachbeschädigung erstattet. Wer hat etwas bemerkt oder Auffälliges beobachtet? Jede Polizeidienststelle ist für sachdienliche Informationen zur Aufklärung der Vorfälle dankbar. (wtt)
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Neues Leben für die Frankenburg (08.09.2005)
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Frankenb(u)erger e.V. setzt sich ein für Bürgerzentrum
Mit dem ins Auge gefassten Auszug des Museums für Stadtgeschichte wird es neue Möglichkeiten zur Nutzung der Burg Frankenberg geben. Der neu gegründete Verein "Frankenb(u)erger e.V." hat sich zum Ziel gesetzt, hier ein Bürgerzentrum für das Frankenberger Viertel einzurichten.
Ganz allgemein will der Verein den Denkmal- und Naturschutz sowie das sozial-kulturelle Leben im Frankenberger Viertel fördern. Neben dem Bürgerzentrum lässt sich das nach Meinung der Mitglieder verwirklichen durch die Förderung des Alleencharakters der Oppenhoffallee und der Viktoriaallee und den Erhalt und Ausbau der bestehenden Grünflächen, insbesondere der intakten Innenhöfe.
Erste Überlegungen und Gespräche zu einer zukünftigen Nutzung der Burg Frankenberg, im Volksmund vereinfacht zu "Frankenburg", haben stattgefunden. "Die Frankenburg bildet zwar von der Lage her einen zentralen Punkt des Frankenberger Viertels", so Ingo Klusemann, Vorsitzender des Vereins, "ihre Funktion für die Bewohner des Viertels ist jedoch völlig nebensächlich. Das möchten wir verbessern."
Nach den bisherigen Überlegungen soll die Frankenburg ein Anlaufpunkt für alle Bürger des Viertels werden, so dass alle Initiativen und Gruppen des Viertels dort Räumlichkeiten nutzen und den Austausch untereinander verbessern können. Das kulturelle Angebot soll ausgebaut werden, ohne die bisherigen Theateraktivitäten einzuschränken. Vielmehr wird darüber nachgedacht, den Innenhof für die Aufführungen "wetterfester" zu gestalten.
Fehlen darf bei einem Bürgerzentrum natürlich nicht ein "Fetenraum", der für Familienfeiern u.ä. genutzt werden kann. Eine weitergehende Nutzung wäre eine Gastronomie in dem alten Gemäuer, die auch noch ergänzt werden könnte durch die Einrichtung von Tagungs- und kleineren Konferenzräumen.
Eine erste Präsentation seiner Überlegungen wird der Frankenb(u)erger e.V. am Samstag. 10.09.2005, 14 bis 18 Uhr, im Rahmen der Konzeptwerkstatt für das Frankenberger Viertel im "Astoria", Oppenhoffallee 115, vorstellen.
Interessenten können sich mit Ingo Klusemann, Tel. 0241 / 50 06 65, in Verbindung setzen.
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Zum August 2005
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