Nov. 04

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Übersicht

Es wird eng an der Oppenhoffallee

Ein Gedicht gefällig?

Uli Maas in der Endausscheidung

St. Martin

Stammtisch

Zum Oktober 2004

 

Es wird eng an der Oppenhoffallee (24.11.04)

An der Oppenhoffallee - der Frankenberger liebstes Kind - wir es eng. Die Stawag buddelt in den nächsten Monaten in großem Stil. Grund: Es sollen bis Juni 2005 die Strom, Gas-, Wasser und Telefonnetze verstärkt und modernisiert werden. Der erste Bauabschnitt - voraussichtlich bis Februar 2005 - reicht von der Kreuzung Oppenhoff-/Viktoriaallee bis zur Kreuzung Bismarck-/Goerdelerstrasse in Richtung Rothe Erde. Das hat Folgen. Wieder einmal fallen einige der kostbaren Parkplätze - wenn auch zeitlich begrenzt - im Frankenberger Viertel fort, da die Stawag Platz für ihre Bauwagen und -materialen braucht. Der Durchgangsverkehr Ecke Schlossstrasse/Oppenhoffallee in Richtung Rothe Erde wird im jeweiligen Baustellenbereich einspurig daran vorbei geführt. Doch noch mehr Ungemach. Seit dem 24. November ist für etwa eineinhalb Wochen die Haltestelle Schlossstrasse an der Oppenhoffallee - ausschließlich für die Buslinie 33 - ganz in die Schlossstrasse vor das Haus Nummer 12 verlegt. Die Haltestelle Oppenhoff-/Viktoriaallee wanderte auf Grund abweichender Streckenführung der Linie 33 in Richtung Herz Jesu-Kirche vor das Haus Viktoriaallee 22. Wer weitere Fragen oder Beanstandungen, hat (besser allerdings wären Verbesserungs-Anregungen), kann sie von Montags bis freitags - zwischen 8 und 16 Uhr - bei der Stawag unter 0241/181-304 oder - rund um die Uhr - bei www.frankenberger-viertel.de los werden. (wtt)

Ein Gedicht gefällig? (24.11.04)

Gedichte . . .für's Leben. . . Eine Kostprobe? Leicht zu finden auf der Seite 24:

Jedes Gericht
erkennt man nicht direkt am Gesicht,
doch war es leicht und bekömmlich,
kommt man am nächsten Tage
gern wieder zum gleichen Tisch.

Geschrieben hat diesen kleinen Aphorismus der 33jährige Frankenberger Peter Alexander. Und noch etliche mehr "zum Schmunzeln, Nachdenken, Kraft-Tanken..." Wer es nicht so sehr mit der Lyrik hat, der kann sich in dem Büchlein optisch ergötzen. Spitz ist die Feder - und dies ist wörtlich zu nehmen - mit der Marian Reguli (schon wieder einer aus dem Frankenberger Viertel)
illustre Akzente setzt. Neugierige geworden? Ab geht es in die Bürgermeisterei, in das Pfeifenstudio von Dieter Jurewicz am Neumarkt. Ein paar Euro auf den Tisch, und ein Heft gehört Ihnen. Und noch ein Gedicht - diesmal von Seite 20:

Verlust,
oder hat jemand mit seinem Partner Schluss,
ist bestimmt kein Genuss,
ich würde eher sagen,
man hat für eine Zeit erst mal Frust.

ausgewählt und vorgestellt von Klaus Wittkamp

Uli Maas in der Endausscheidung (15.11.04)

In dem Wettbewerb “Chartbreaker für Aachen” sucht der AKV, unterstützt von Zentis und 100,1 den Aachensong (nachdem das Frankenberger Viertel ja schon längst einen Viertelsong (Bernd Weis) sein eigen nennt, braucht Aachen natürlich auch eine Erkennungsmelodie. Diese wird jetzt gesucht. Und natürlich mischt sich wieder ein Frankenberger unter die Endrundenteilnehmer: Unser Boulefreund Uli Maas. Und es ist ja wohl Ehrensache, dass wir Frankenberger ihn auch kräftig unterstützen. Oder? Unter folgendem Link kann man an der Abstimmung teilnehmen:
www.diehitgarantie.de/index.php?seite=tpl/aktionen/chartbreaker.tpl
Also kräftig mitmachen.

Mit Weckmännern und Glühwein (08.11.04)

"Ich gehe mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir......" Wie in den vergangenen Jahren folgten Mädchen und Jungen - kräftig singend - mit ihren Eltern St. Martin durch das Frankenberger Viertel zum großen Feuer auf dem Neumarkt. Ausrichter des Zuges am ersten Sonntag im November war traditionsgemäß die Pfarre Herz Jesu Aachen. Ein voller Erfolg - wie viele Zuschauer bekräftigten. Lustig anzuschauen waren die leuchtenden, bunten Laternen, darunter viele kleine Kunstwerke - eifrig gebastelt in der Schule oder zu Hause. Reißenden Absatz fanden die süßen Weckmänner, eine beim Martinsfest nicht wegzudenkende Tradition. Kaum hatte die kleine Musikkapelle die letzten Noten gespielt, waren die Pechfackeln erloschen, kroch die Kälte unaufhaltsam in die Kleider. Ein Grund für die meisten Kinder nach Hause zu drängen. Auch das Martinsfeuer war niedergebrannt. Um 19 Uhr schwelte nur noch ein Haufen Glut, um den sich immer weniger Unentwegte, immer enger scharten: Viele von ihnen hatten einen Becher heißen Glühwein in der Hand. Doch auch die Widerstandfähigsten zog es bald - nachdem die letzten Flämmchen erloschen waren - zum Gänsebratenessen oder auf einen Schluck in die umliegenden Gaststätten. Ein kleiner Junge wollte es aber wissen: Beschwörend schaute er zu seiner Mutter auf und versicherte: "Im nächsten Jahr kommen ich bestimmt wieder." (wtt)

Frankenberger Stammtisch (02.11.04)

Wenn diesmal auch in kleinerem Kreis, engagiert und fröhlich verlief er doch, der vorletzte Frankenberger Stammtisch in diesem Jahr, am 2. November. Sicher mußten einige Frankenberger noch ein paar Sachen aufarbeiten, die durch die gerade zuende gegangenen Herbstferien liegen geblieben waren. Die politischen Freunde und Repräsentanten - ausgenommen des Vorsitzenden vom CDU-Bezirk Frankenberg, Joseph Dortschy - ließen sich entschuldigen, weil entweder Fraktionssitzungen anstanden oder es um die Kandidaten- Auswahl für die Besetzung wichtiger Ausschüsse ging.

Ein wenig enttäuscht waren die schließlich noch Anwesenden, weil das besprochene Informationsgespräch über den Stand der Planung rund um den Musik-Bunker in den Dezember verschoben werden musste. Dennoch dachte man natürlich vorab wieder einmal laut über die in diesem Kontext zu erwartenden zusätzlichen Parkplatzproblemen nach. Ein Patentrezept, wie die Misere aus der Welt zu schaffen wäre, hatte natürlich niemand. Es steht ja immer noch der Wunsch und die Anregung im Raum, dass sich die Stadt und die politischen Parteien gemeinsam um ein neues, auch die Anlieger befriedende Verkehrskonzept für das gesamte Viertel bemühen sollten. Dazu gehört natürlich auch, ob und wie der Mittelstreifen in der unteren Oppenhoffallee weiter als Parkfläche genutzt werden soll - ein bisher wahrlich immer äußerst emotional diskutiertes Detail. Die Spannung steigt.

Ob es am Neumarkt unter dem Stellplatz des Fischverkaufswagens während und nach dem Samstagsmarkt weiter gestunken hat, wurde unterschiedlich beurteilt. Einige Besucher meinten, dass die üblen Gerüche nachgelassen haben, seit der Betreiber des Standes sich bemüht (nach erneuter Aufforderung), durch mehrere Abwasser-Auffanggefässe dem Übel beizukommen. Andere Beobachter waren der Auffassung, dass diese Anstrengungen wenig erfolgreich seien. Zu viel unkontrolliertes Schmelz-Abwasser tropfe aus Leckstellen am Verkaufswagen weiter in den Sand am Kinderspielplatz. Die Sache soll - ehe man andere Maßnahmen erwägt - weiter im Auge behalten werden. Genauso wie das AltpapierPapierkont02-Abholproblem, das häufig nach verlängerten Feiertagwochenenden auftritt. Es lagen vor den entsprechenden Containern - sowohl am Neumarkt, als auch an den Ecken Oppenhoff-/Viktoriaallee und Friedrich-/Lothringerstaße sowie an der Luisenstraße - nicht übliche Papierhaufen herum. Sie waren bis mindestens Donnerstag-Spätnachmittag (04. 11. 04) nicht weggeräumt worden - sicher ein Anziehungspunkt für ungeliebtes Ungeziefer.

Zusammen mit dem Bauamt will man jetzt überlegen, auf dem Neumarkt mit Hilfe einer Drainage und/oder durch einen neuen Belag das "Matschproblem" - besonders an Markttagen und Viertel-Veranstaltungen - aus der Welt zu schaffen. Sicherlich wäre auf diese Weise auch die Entsorgung von stinkenden Abwässern regelbar. Zu befürchten ist, dass diese Idee an den leeren städtischen Kassen scheitert.

Zum Schluß erläuterte Dieter Jurewicz nochmals die Verwendung der - auf Grund nachträglicher Gema-Forderungen - nicht so üppigen Überschüsse vom letzten Frühlingsfest. Sie sind vor allem als Rücklage für das nächste in 2005 vorgesehen. Bei kommenden Aktivitäten soll außerdem ein fester Betrag für die Web-Seite "
www.frankenberger-viertel.de" eingeplant werden, damit die Unkosten für das Aushängeschild des Viertels nicht alleine durch Wernfried Dussin getragen werden müssen. Gesucht sind schließlich Vorschläge, ob und wie man vielleicht - trotz gebeutelter Kassen - doch noch einen "Nachlese-Abend" für den Helferkreis beim vergangenen Frühlingsfest auf die Beine stellen kann. Dieter Jurewicz schlug den gemeinsamen Besuch einer Karnevalssitzung vor, wobei nur die Eintrittskosten durch die Kasse getragen werden sollten. Das Echo auf den Vorschlag war geteilt.... Nicht so auf einen anschließenden Vorstoß, nach dem offiziellen Teil des Stammtischs, den Abend mit einer lockeren Runde "Dart" zu beschließen. Tschüss, bis zum 7. Dezember 20 Uhr. (wtt).

 

zum Oktober 2004