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In eigener Sache: Haben Sie im Frankenberger Viertel etwas Wichtiges gehört? Haben Sie im Frankenberger Viertel etwas Neues gesehen? Haben Sie einen interessanten Vorschlag?
Lassen Sie es die Bürger rund um den Neumarkt wissen. Sie freuen sich.
Informationen an: Fax: 02 41/5 15 22 44 e-Mail: Klaus.Wittkamp@t-online.de
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Übersicht
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WAS DIE ZEITUNGEN SCHREIBEN Wettbewerb Beverstrasse Wieder im Viertel Die nächsten Schritte Bürgerinitiativen im Frankenberger Viertel sind wohl einmalig WAS DIE ZEITUNGEN SCHREIBEN Schlichte Klarheit Es geht weiter Ein Stück Aachener Toskana Wie geht es weiter? Was die Zeitungen schrieben
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Zum Oktober 2005
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Veranstaltungen
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Nikolauswanderung Wie in jedem Jahr startet der Wanderklub des Kalymnos, Bismarckstraße 35, zu seiner Nikolauswanderung, an der Adonis vielleicht zum letzten Mal teilnimmt, da er möglicherweise nicht mehr lange in Aachen bleiben wird. Der Treffpunkt zur Wanderung ist am 04. Dezember, um 14.00 Uhr, bei Gisela und Wulf, Schlossweg 1, in Hauset. Geplant ist eine eineinhalb- bis zweistündige Wanderung, mit anschließender Einkehr - bei den beiden Ausrichtern - zu einem selbst mitgebrachten Picknick. Gebeten wird dringend um Rückmeldung unter NGREUEL@GMX.DE (wtt)
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DER LETZTE FRANKENBERGER STAMMTISCH IN 2005 Der St. Nikolaus hat es rechtzeitig verraten: Der letzte Stammtisch in diesem Jahr findet am 06. Dezember, um 20.00 Uhr, in der Gaststätte Pfalzgraf an der Bismarckstrasse 89 statt. Ob der heilige Mann vielleicht bei den Frankenbergern persönlich vorbeischaut? Sie würden sich sicherlich freuen. (wtt)
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 Prosa und Musik Zu einer Textlesung und Rezitation aus seinem neuesten Prosawerk "Warten" lädt der Lyriker, Schriftsteller, Rundfunk-Autor und Literaturpreisträger der Stadt Aachen von 1983, Suleman Taufiq, am 09. Dezember, in das Ladenlokal "Nettchen Bücken" an der Viktoriaallee 25 ein. Die Veranstaltung beginnt um 20.00 Uhr und wird musikalisch virtuos von Raed Koshaba auf der Laute begleitet. (wtt)
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Wieder Karneval auf dem Neumarkt Das Karnevalskorps Oecher Storm 1881 e. V. feiert seinen 125. Geburtstag. In einem engen Jubiläumsprogramm ist dennoch Platz für die - schon seit einigen Jahren traditionelle - Open Air Sitzung auf dem Neumarkt im Herzen des Viertels. Das Korps, mit seinen Storm-Ehrenlegionären Franz Weniger und Dieter Jurewicz, fühlt sich den Frankenbergern spätestens seit 1981 verpflichtet, als es in der Gaststätte "Zum Insulaner" sein Hauptquartier aufgeschlagen hatte. Gefeiert wird - am 25 Februar 2006 - ab 11.11 Uhr, hoffentlich bei strahlendem Sonnenschein. Wer weitere Details erfahren möchte, im Pfeifenstudio Jurewicz, an der Bismarckstrasse 107, gibt es das "Jubiläums-Sessionsheft" und Informationen durch den Ehrenlegionär. (wtt)
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... und was sonst im Viertel passiert ...
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Projekt MehrKultur55plus in NRW: Information Region Aachen: Gabriele Frohn, Telefon: 02 41/53 13 63 , e-Mail: gabriele.frohn@web.de ; Café Zuflucht, Zollernstrasse 5: Am 08. 11., und 22. 11., Asylsprechstunde von amnesty international, um 18.00 Uhr; Fachberatung für Frauen in besonderen sozialen Schwierigkeiten (WABe), Warmweiherstrasse 28: Mo. bis Fr., 09.00 bis 12.00 Uhr und nach Vereinbarung, Telefon: 02 41/51 10 63 ; Jugend- und Drogenberatung, Herzogstrasse 4: Telefon: 02 41/98 09 20, offene Sprechstunde: Mo., 16.00 bis 18.30 Uhr, Do., 10.00 bis 12.00 Uhr. (Termine ohne Gewähr) (wtt)
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WAS DIE ZEITUNGEN SCHREIBEN (30.09.05)
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(Gekürztes Interview - beschränkt auf die Burg Frankenberg - aus den Aachener Nachrichten vom 29. November 2005)
Der Museumsdirektor rollt den roten Teppich aus Peter van den Brink erläutert seine Ideen für Suermondt-Ludwig Museum, Couven Museum und auch für die Burg Frankenberg
Aachen - Mit klaren Vorstellungen zur Neuordnung der Aachener Museen hat sich der neue Direktor Peter van den Brink in den ersten Monaten seiner Amtszeit nicht nur Freunde gemacht. Die Aufregung hat sich inzwischen gelegt. In einem Interview mit den "Aachener Nachrichten" erläutert er sein Konzept für die Zukunft (u. a. für die Burg Frankenberg).
Die Burg Frankenberg beherbergt das einzige historische Museum der Stadt Aachen, dazu noch in einer echten Burg. Auch Sie sagen, Touristen kommen vor allem der Geschichte wegen nach Aachen. Ist es da klug, ausgerechnet dieses Haus zu schließen?
van den Brink: Ja. Erstens sind in der Burg Frankenberg wenige historische Sachen von Qualität, denn alle wichtigen Sachen sind ja im Rathaus. Man könnte sich vorstellen, dass man auch noch die Entwürfe Rethels im Rathaus, bei den Fresken, zeigt. Zweitens kommt hier niemand vorbei. Der Weg ist noch weiter als zum Suermondt.
Der Protest gegen die Schließung stört Sie nicht? van den Brink: Die Burg Frankenberg ist ein Museum für die Museumsgeschichte der letzten 50 Jahre. Und seit 50 Jahren hat sich kein Politiker, keine Hauptverwaltung, kein Museumsmann für die Burg Frankenberg interessiert. Was ich aber als Möglichkeit sehe, ist, die Burg mehr in das Viertel einzubeziehen. Im Moment ist das Haus ein schwarzes Loch. Mehr Theater, ein Biergarten im Sommer, ein tolles Restaurant, ein Ausstellungsraum für Aachener Künstler - das wäre sinnvoll und das trägt sich auch. Das Interview führte "Nachrichten"-Mitarbeiterin Heike Nelsen-Minkenberg
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"Wettbewerb Beverstrasse" (28.11.05)
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Was kommt an die Stelle des vor dem Abriß stehenden Finanzamt Rothe Erde? Wie weit ist die Planung inzwischen gediehen? Detaillierte Informationen zum "Wettbewerb Beverstrasse" gibt es am 13. Dezember, um 19.30 Uhr, während einer Diskussion im "Neuen Aachener Kunstverein e. V." (Paßstrasse 29). Veranstaltet wird dieser Abend durch den BDA Aachen. Besonderes Bonbon: Die Präsentation der eingereichten Entwürfe. (wtt)
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Wieder im Viertel (28.11.05)
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Seit vergangenem Jahr kennt man die Malerin Elisabeth Müller-El Abdellaoni im Frankenberger Viertel. Zum zweiten Mal zeigt sie gegenwärtig ihre Bilder in der Brasserie Aix an der Bismarckstrasse 79. Jetzt, nach ein paar Wochen hängte die Künstlerin weitere, neue Gemälde auf. Es lohnt sich also, wieder einmal in die Brasserie zu laufen und hinzuschauen, wie Frau Müller-El Abdellaoni in ihren Werken Fantasie mit Realismus komponiert oder Menschen im Dialog zeigt, "stark farbig und manchmal kontrastierend". (wtt)
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Die nächsten Schritte (19.11.05)
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Eine Zusammenfassung der Ergebnisse aus dem Planungskreislauf der Arbeitsgruppen hat das "Team Zukunftswerkstatt Köln" an die Beteiligte der Zukunftswerkstatt am 29. und 30. Oktober in der Montessorischule geschickt. In den kommenden Wochen soll es zu einem einem Treffen zwischen den Kölnern und den Verantwortlichen im Planungsamt der Stadt Aachen kommen, bei dem weitere Schritte beraten und beschlossen werden, "wie die Arbeit jeder der einzelnen Gruppen, wie ihre persönliche Tatkraft inhaltlich und organisatorisch von Stadt, Politik und dem Kölner Team weiter unterstützt werden kann". Hier noch einmal die Themen die von den Arbeitsgruppen A bis K in der vergangenen Zukunftswerkstatt beackert wurden:
Gruppe A : Viertelsbüro einrichten; Gruppe B : Mehr Platz für Fußgänger: "Attraktivieren" von Neumarkt und Frankenberger Park; Gruppe C : Bestehende Spielplätze prüfen und pflegen/instand setzen; Gruppen D+K: Umgestaltung des Parkens in den Alleen und weiteren Strassen: Parkkonzept; Gruppe E : Mittelstreifen der Alleen werden zum Begegnungs- und Erholungsort; Gruppe F : Verbesserte Kommunikation durch Vernetzung: Runder Tisch; Gruppe G : Der Park der Burg wird zum Lebensraum des Viertels: Grenzhecken zurückschneiden und Bach hervorheben; Gruppe H : Neu Wohnformen - Potenzielle Alten-Wohngemeinschaften vernetzen.
Die Teilnehmer an der Arbeitsgruppe G haben schon kräftig in die Hände gespuckt und waren bei der Stadtverwaltung Aachen vorstellig geworden. Was sie erreichten, siehe unter "Bürgerinitiativen im Frankenberger Viertel sind wohl einmalig" vom 13. November auf der Homepage www.frankenberger-viertel.de Wer noch eigene Ideen zu den einzelnen Themen A bis K entwickelt hat und sie den Arbeitsgruppenmitgliedern mitteilen oder selbst in einem dieser Gremien mitwirken möchte, kann sich melden bei: "Planungsamt der Stadt Aachen", Lagerhausstrasse 20, Tel.: 0241/432 61 28 bzw. e-Mail: zukunftswerkstatt@mail.aachen.de oder bei "Team Zukunftswerkstatt Köln", Silesiusstrasse 13, Tel.: 0221/69 30 68 oder e-Mail: zukunft-ac@web.de Wer zu der Thematik der Gruppe F (Gewerbe, Handel, Bewohner Information) beitragen will, kann seine Gedanken auch bei den Adressen los werden, die auf der Homepage des Viertels in der Meldung "Wie geht es weiter", vom 07. November, angegeben sind. Noch weitere Informationen gewünscht? - siehe unter: "WAS DIE ZEITUNGEN SCHREIBEN", vom 03 November, "Ein Stück Aachener Toskana", vom 06. November und "Wie geht es weiter", ebenfalls vom 06. November. Klaus Wittkamp
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"Bürgerinitiativen im Frankenberger Viertel sind wohl einmalig" (13.11.05)
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Überraschend gut besucht war der vorletzte Stammtisch in diesem Jahr, nach langer Zeit wieder einmal in der Gaststätte "Insulaner". Sicherlich wollten die meisten der mehr als 20 Neugierigen Ergebnisse hören, aus der Arbeit der "Zukunftswerkstatt Frankenberger Viertel", am 29. und 30. Oktober, in der Maria-Montessori-Gesamtschule. Diesem Wunsch folgte Frau Ohlmann - vom Planungsamt der Stadt Aachen - gerne. Sie verwies auch auf ihr Konzept, wie die in der Werkstatt entwickelten Ideen und Vorschläge umgesetzt werden könnten. Dieter Jurewicz trug dieses Exposé - zur Einstimmung in den Abend - im Wortlaut vor. Musikbunker-Chef, Guido Roderburg komplettierte den Vortrag mit einem konzentrierten Abriß, über einen lebendigen Ablauf der Wochenendveranstaltung mit etwa 60 Teilnehmern. Roderburg klopfte nochmals fest, dass die in den einzelnen Gruppen begonnene Arbeit in jedem Fall - mit möglichst viele Interessierten - fortgesetzt werden sollte. Besonders deshalb, weil der andiskutierte Wunsch nach Gründung eines Bürgerzentrums im Viertel nur schwer umsetzbar sein wird (mangels öffentlicher Mittel). Roderburg: "Es gilt auch etwas zu bewegen, ohne sofort bürokratische Wege einschlagen zu müssen." (siehe auch: "Wie geht es weiter?", vom 06. November 2005; "Ein Stück Aachener Toskana", vom 06. November 2005; "Es geht weiter", vom 07. November 2005.)
Es geht auch ohne Bürgerzentrum. Wie so etwas funktioniert, machte die Arbeitsgruppe "Frankenberger Park" aus der Zukunftswerkstatt vor. Bei einem Termin mit den zuständigen Stellen in der Stadtverwaltung kam man überein, dass der Park nicht nur erhalten sondern auch aufgewertet werden sollte. Über erste Schritte in diese Richtung war man sich schnell einig. Um den Park wieder begehbarer zu machen, sprich, den Aufritt sozialer Randgruppen zu steuern, beschlossen die Beteiligten, den Nadelholzbestand zu verkleinern, sowie vorhandene Hecken auszudünnen und auf etwa 1,50 Metern Höhe zu stutzen: Maßnahmen, die im Rahmen der gärtnerischen Winterpflege durch die Stadt - ohne Mehrkosten - elegant zu lösen sind. Etwas anspruchsvoller ist das Versprechen, weitere Bänke im Park aufzustellen (zum Beispiel an der Rutschbahn - nicht jedoch längs der Bismarckstraße). Der Wunsch nach besserer, nächtlicher Beleuchtung im Park, am Musikbunker und an der Burg wird die Stadt allerdings nicht "ad hoc" entsprechen können. Ähnliches gilt auch für die Wiedereinrichtung von Wasserflächen. Hier sind im Vorfeld bauliche und finanzielle Fragen zu klären. Um aufgetauchte Drogenprobleme rund um den Park in den Griff zu bekommen, wollen sich die Mitglieder der Arbeitsgruppe "Frankenberger Park" mit dem Jugendamt in Verbindung setzen. Wer bei der Lösung offener Probleme mit Rat und Tat zur Verfügung stehen kann, war in der Liste der städtischen Ansprechpartner leicht zu finden.
So schnell, wie die Mitglieder der Arbeitsgruppe "Frankenberger Park", ihre Vorstellungen in die Realität umzusetzen verstanden, ist beispielhaft. Solche rasante Erfolgsmeldungen sind bei der Lösung anderer Probleme im Viertel leider nicht zu erwarten: Unter anderem zu Überlegungen, wie eine mögliche Umgestaltung der Alleen im Viertel zu Flaniermeilen - unter Beibehaltung vorhandener oder sogar zusätzlicher Parkmöglichkeiten - umsetzbar ist. Auch die Voraussetzungen für alternative oder integrative Wohngemeinschaften sind nicht aus dem Boden zu stampfen. Bei Auslotung der Möglichkeiten für eine Umsetzung dieser und weiterer Projekte, kann eine Dokumentation über das Brainstorming in den unterschiedlichen Arbeitsgruppen während des "Zukunftswerkstatt-Workshops" helfen. Das sicherlich umfangreiche Werk ist vom "Team Zukunftswerkstatt Köln" für Anfang Dezember versprochen worden.
Festzuhalten bleibt: Im Frankenberger Viertel kommen einige gute Voraussetzungen für einen erfolgreichen und beispielhaften "Prozess Zukunftswerkstatt" zusammen. Es sind Kommunikationsfreude, Begeisterung, ein starker Zusammenhalt, Wille zur Eigeninitiative, Mobilität, Hilfs- und Einsatzbereitschaft. "Ein solches Zusammentreffen von gestalterischen Bürgerinitiativen für ein Viertel, ist in der Stad t wohl einmalig", so die Aachener Baudezernentin Gisela Nacken in ihrem Statement am Ende der "Zukunftswerkstatt". "Ob solche Aktionen, wie die "Zukunftswerkstatt Frankenberger Viertel" auch in anderen Stadtteilen möglich sind? - wir werden sehen", so Frau Ohlmann im Insulaner. Festzuhalten ist: Ein Gelingen der Aktion "Zukunftswerkstatt Frankenberger Viertel" ist nur im engen Zusammenwirken von Bürgern, Stadtverwaltung und Politik möglich. Wie das funktionieren kann, dazu will auch das Kölner Moderatoren-Team Vorschläge machen.
Der letzte Stammtisch in 2005 findet am 06. Dezember, um 20.00 Uhr, statt. Wo? Das wird uns St. Nikolaus noch rechtzeitig verraten. Klaus Wittkamp
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WAS DIE ZEITUNGEN SCHREIBEN (13.11.05)
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Bahnt sich ein Konflikt um zwei Jugendstilhäuser an? (Gekürzt aus den Aachener Nachrichten vom 12. November 2005)
Aachen - Das Problem ist da, drei mal drei Etagen hoch und durchaus pikant. Der Kreis Aachen plant, das mehrere tausend Quadratmeter große Restgrundstück zwischen Bach- und Zollernstraße zu bebauen, unter anderem soll Raum für die StädteRegion geschaffen werden. Nur: Auf dem Areal stehen drei denkmalgeschützte Häuser im Jugendstil, komplett und gut ausgestattet wie kaum andere in Aachen, unter anderem mit opulent gefertigten Treppenhäusern, Wandvertäfelungen und Marmorreliefs. Kein Wunder, dass Fachleute das Trio erhalten möchten, die Bauherrn dagegen eher aufs Geld schielen.
Kein Wunder auch, dass angesichts der Brisanz des Themas niemand namentlich in die Bütt gehen möchte, könnte sich doch ein Konflikt zwischen der Stadt und dem Kreis anbahnen. Die Stadt ist nämlich als Untere Denkmalsbehörde zuständig für den Erhalt der Häuser. Beteiligt an dem Vorgang sind auch das Rheinische Amt für Denkmalpflege und das Landesbauministerium. Alle Beteiligten treffen sich.....zu einem Ortstermin. Einer der Handelnden spitzt die Frage auf das Materielle zu: "Wieviel ist uns der Erhalt der Häuser wert?" Das Berliner Büro, das den Architektenwettbewerb gewonnen und den Anbau an das Kreishaus konzipiert hatte, hatte schon einen Entwurf vorgelegt, in dem alle drei Stadtvillen im Wesentlichen stehen bleiben konnten. Doch die Berliner sind nicht mehr im Rennen, neuere Planungen sehen vor, die beiden unteren Häuser niederzulegen und nur das Gebäude mit Sandsteinfassade stehen zu lassen.
"Eine Provinzposse", urteilt ein Kritiker, denn der Kreis sei für Kommunen die Obere Denkmalbehörde und müsse "mit gutem Beispiel vorangehen." Dr. Lutz-Henning Meyer, wissenschaftlicher Referent beim Rheinischen Amt für Denkmalpflege, hebt die Bedeutung der Stadthäuser hervor, besonders der "aufregenden Gebäude Nr. 24 und 28: "In Aachen gibt es nur ganz wenige Häuser, die die gleiche Qualität aufweisen." In der 1905 errichteten Nr. 28 etwa gibt es im Wintergarten eine Farbglasdecke, die der Berliner Architekt in den Neubau einbeziehen wollte, und eine Fassade mit Jugendstilformen. Die Denkmalpflege sei dazu da, "ein bißchen Heimat zu erhalten".
Die Anfrage der "Nachrichten" wurde von der Kreisverwaltung relativ lapidar schriftlich beschieden: "Es wird dabei eine städtebauliche Gesamtlösung gesucht, aktuell im Hinblick auf die zukünftige StädteRegion Aachen, die zentral an diesem Standort arbeiten soll. Der Kreis Aachen hat dabei ein Interesse daran, eine in jeder Hinsicht gute Lösung zu finden. Wir suchen eine Lösung, die den Denkmalschutz berücksichtigt, die aber gleichermaßen eine architektonische und städtebauliche gute Lösung darstellt." Bei den Planungen für das Restgrundstück werde über jede denkbare Lösung gesprochen: "Es ist zum jetzigen Zeitpunkt allerdings noch nichts entschieden." Heiner Hautermans
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Schlichte Klarheit (13.11.05)
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Nicht nur in frischer Farbe präsentiert sich seit kurzem das Interieur der Gaststätte Cassolette an der Bismarckstrasse 112. An den - jetzt in Altrosa leuchtenden - Wänden hängen wieder einmal zahlreiche, in ihrer schlichten Klarheit beeindruckenden Schwarzweißbilder des Fotografen Rainer M. Gillessen, die er auf seiner griechischen Lieblingsinsel Kreta aufnahm. (wtt)
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Es geht weiter(7.11.05)
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Man war sich einig am Tagungsende der Zukunftswerkstatt "Frankenberger Viertel". Die in den einzelnen Gruppen begonnene Arbeit soll in jedem Fall fortgeführt werden. So versprachen es sich die Teilnehmer der Arbeitskreise in die Hand. Sicherlich würde es eine Bereicherung sein, und der Sache dienen, wenn sich noch weitere Frankenberger, die sich für bestimmte in der Zukunftswerkstatt behandelte Themen interessieren, in den bereits bestehenden Arbeitsgruppen mitmachen würden. Es reicht schon, wenn über Mail oder Fax neue Ideen, Wünsche, Vorschläge an die richtige Frau oder an den richtigen Mann gelangen. Dazu braucht es Adressen: Die Arbeitsgruppe Gewerbe, Handel, Bewohner, Information und Kommunikation macht den Anfang. Haben Sie zu dem Themenkreis etwas auf den Herzen, dann melden Sie sich (am besten schriftlich) bei einer der aufgeführten Adressen:
Maximilian Bernrath,Oppenhoffallee 58,52066 Aachen, mail:maximilian.bernrath@t-online.de; Judith Jessen, Kongressstraße 14, 52070 Aachen, Tel.: 0241/22933, mail: judith.jessen@gmx.de; Oliver Lemmer, Oppenhoffallee 56, Tel.: 0241/506031, Fax: 0241/506032, mail: Oliver.A.Lemmer@t-online.de; Guido Roderburg,Turpinstraße 118,52066 Aachen, Tel.:0241/78670, mobile: 0171/6978674, mail:guidoroderburg@gmx.de; Lars Templin, Oppenhoffallee 100, 52066 Aachen, mail: Lars@fibs.net; Klaus Wittkamp, Viktoriastraße 50, 52066 Aachen, Tel.: 0241/505233, Fax.: 0241/5152244, mail: Klaus.Wittkamp@t-online.de
Wir freuen uns, von Ihnen zu hören. (wtt)
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Ein Stück Aachener Toskana (6.11.05)
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Endlich war es soweit. Nach einer lebhaften "Konzeptwerkstatt" im Astoria und vielen öffentlichen Bürgertreffen im Frankenberger- und in zwei Nachbarvierteln, startete am Wochenende vom 29. und 30. Oktober die eigentliche "Zukunftswerkstatt Frankenberger Viertel". Zunächst galt es herauszufinden, mit welchen, bereits vorhandenen Pfunden gewuchert werden kann. Es galt aber auch herauszufinden, mit welchen Mitteln die - durch das "Team Zukunftswerkstatt Köln" gesammelten und aufgearbeiteten - schriftlich und mündlich artikulierten Sorgen und Wünsche der Bürger zu behandeln sind. Schließlich sollte auch erforscht werden, welche Ideen, Anregungen und Träume eine Chance haben, irgendwann das Leben im "Viertel" noch angenehmer zu machen: Kurzum, es ging darum herauszufinden, mit welchen Mitteln "das Frankenberger Viertel in ein Stück Aachener Toskana" verwandelt werden kann, wie es ein Teilnehmer an der zweitägigen "Zukunftswerkstatt" formulierte. Da hatten es die ebenfalls eingeladenen Bürger aus den Steffens- bzw. Viktoriaarealen schwer, mitzuhalten: Sie waren in der Minderheit.
Alle Verantwortlichen aus dem Kölner Moderatoren-Team und dem Planungsamt der Stadt hatten für die Veranstaltung in der Maria-Montessori-Gesamtschule kräftig die Werbetrommel gerührt. Der Erfolg ließ sich sehen. Die in der Konzeptwerkstatt geschnürten Themenbündel waren attraktiv genug, um am Samstag schon rund 40 Bürger anzulocken. Man will mitreden, wenn es beispielsweise um Burg-Park-Bunker, oder Frankenberger Fahrrad Viertel, Grün-Wasser-Parkraum, Oppenhoff- und Viktoria-Boulevard oder Pflege von Nachbarschaften geht.
In kleinen, selbst gebildeten Tischgruppen versuchte die Teilnehmer des Workshops aus dem Riesenkatalog die wichtigsten und bewegensten Probleme und Herausforderungen für die Zukunft des Frankenberger Viertels zu thematisieren, um sie anschließend phantasievoll oder überspitzt positiv bzw. negativ auszuformulieren. In einem nächsten Schritt, setzten die Gruppenmitglieder die Ergebnisse ihres Brainstormings in konkrete, verständliche und interpretierbare, dreidimensionale Schauobjekte um, aus den unterschiedlichsten Materialien (wie beispielsweise Papier, Holzstücke, Zahnstocher, Kerzen Plastilin, Blättern, Zweigen etc.). Der erste Tag der Zukunftswerkstatt war zu Ende. Mit seinem methodischen Ablauf ("grün angehauchte Mixtur aus anthroposophischem und montessorischem Gedankengut") waren allerdings nicht alle Workshop-Beteiligten einverstanden. Sie hielten einige Arbeitsvorgaben und -abläufe für "überflüssig", "Zeitverschwendung" oder sogar für "albern".
Am Sonntag sortierte und rekapitulierte man zunächst gemeinsam, die am Vortag in den einzelnen Arbeitskreisen erarbeiteten Vorschläge für Veränderungen und Verbesserungen einer eventuell nicht optimalen Ist-Situation im Frankenberger Viertel. Ermittelte Defizite versuchten die - trotz Sonnenscheins und geöffneter Geschäfte - auf mittlerweile etwa 60 Teilnehmer angewachsene Zukunftswerkstatt in plan- und praktizierbare Veränderungspläne umzusetzen. Fachkundige Hilfestellung leisteten - auf Wunsch - Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Ämtern der Stadtverwaltung.
Die Arbeit innerhalb der einzelnen Projektgruppen ließ nichts zu wünschen übrig, war kreativ und aufgeschlossen. Es wunderte deshalb niemanden, dass in der abschließenden Präsentation der Ergebnisse aus der "Zukunftswerkstatt Frankenberger Viertel", konkrete und umsetzbare Vorschläge für eine partielle Neugestaltung des Viertels vorgetragen wurden. Selbst eine Gruppe Kinder (Mara, Sophie und Felicitas) entwickelten in Bild und Wort Ideen, wie der Frankenberger Park in Zukunft aussehen sollte. Erwartet wird: "ein Kiosk, viel Grün und Bäume, ein schöner Spielplatz, eine Feuerstelle, ein See und ein Bach, sowie ein Wassergraben mit Fischen rund um die Burg".
Dennoch wurde zurecht gefragt: "Wie soll es nach der Schließung der Zukunftswerkstatt weitergehen?" Die Auskunft ist eindeutig. Wünschenswert ist, dass die Mitglieder der jeweiligen Arbeitsgruppen, auch nach der offiziellen Schließung der "Zukunftswerkstatt", zusammen mit den zuständigen Politik- und Verwaltungsgremien an ihren Überlegungen weiterarbeiten und sie ausführen helfen.
Die Baudezernentin der Stadt Aachen, Gisela Nacken, war von den Vorlagen und den daraus resultierenden Vorschlägen der "Zukunftswerkstatt Frankenberger Viertel" zur Verbesserung der jetzigen Gegebenheiten beeindruckt: "Die erarbeiteten Ideen werden sicherlich in die weitere Viertelplanung einfließen. Geld für die Umsetzung ist auch locker zu machen. Über wieviel und wann, wird sicherlich erst im nächsten Jahr entschieden." Die Methode, der Zuschnitt und die Arbeit der "Zukunftswerkstatt Frankenberger Viertel" war allerdings für die Dezernentin "in jedem Fall wegweisend für ähnlich Projekte in der Stadtentwicklungs-Planung". Lob und sachkundige Statements verteilte auch die Architektin und Stadtplanerin, Petra Müller, von der FDP, die sich am Sonntag engagiert am Zukunftswerkstatt-Workshop beteiligte.
Man darf gespannt sein: Es wäre begrüßenswert, wenn der Elan, mit dem sich die Teilnehmer an der Zukunftswerkstatt um die Belange und deren Gestaltung in ihrem Sprengel kümmerten, auch noch 2006 anhielte. Eine auszugsweise Vorstellung von Einzelergebnissen aus der Arbeit "Zukunftswerkstatt Frankenberger Viertel" wird nach Fertigstellung der Dokumentation über die Veranstaltung auf der Homepage www.frankenberger-viertel.de erscheinen. Klaus Wittkamp
(Nochmals zum Nachlesen: Team Zukunftswerkstatt Köln" vom 15. August 2005, "Team Zukunftswerkstatt Köln" mobil mit Bauwagen", vom 27. August 2005, Zukunftswerkstatt, vom 10. September 2005, Stammtisch: Ein Haufen Kritik, Ideen und Vorschläge vom 15. September 2005 sowie Konzeptwerkstatt vom 27. September 2005.)
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Wie geht es weiter? (06.11.05)
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Alle, die sich an der "Konzeptwerkstatt Frankenberger Viertel" (am 10. September) und/oder an der "Zukunftswerkstatt Frankenberger Viertel" (am 29. und 30. Oktober) beteiligt, beziehungsweise sich auf der Hompage www.frankenberger-viertel.de über vorhandene Probleme im Viertel informiert, und Ideen, Träume sowie Vorschläge zu ihrer Lösung gemeinsam mitentwickelt haben, interessieren sich natürlich über den Fortgang der Bemühungen die gegenwärtige Situation zu verändern oder verbessern. Über den Fortgang des Prozesses entwickelte Frau Heike Ohlmann (vom Planungsamt der Stadt Aachen) ein Konzept, dass auch auf der Hompage seinen Platz haben sollte. (wtt)
Frau Heike Ohlmann - vom Planungsamt der Stadt - Aachen schreibt: Da die Zukunftswerkstatt für alle Beteiligten ein ergebnisoffener Prozess war und ist, haben wir (Planungsamt) natürlich vorher auch noch kein Konzept erstellen können, wie es nun genau weitergeht. Dieser Schritt erfolgt jetzt. Es wird Gespräche geben innerhalb der Verwaltung - mit den anderen beteiligten Fachkollegen, mit Frau Nacken -, mit dem "Team Zukunftswerkstatt Köln" und natürlich auch mit Ihnen (allen an der Werkstatt beteiligten und interessierten Bürgern). Das "Team Zukunftswerkstatt Köln" wird weiterhin als Unterstützung zur Verfügung stehen, genauso wie wir, die "vom Amt".
Während wir überlegen, wie die entwickelten Ideen am besten ausgearbeitet und umgesetzt werden können, sind wir natürlich offen für Ihre Anregungen dazu. Insbesondere soll jetzt, nachdem alle mit viel Energie an den oben genannten Themen gearbeitet haben, kein Bruch in der weiteren Arbeit entstehen. Für die Zukunftswerkstatt hatte ich (Frau Heike Ohlmann) eine Art Ablaufschema erstellt, wie es grundsätzlich mit den Ideen der Werkstatt weitergehen kann. Dies habe ich als Anlage beigefügt.
Wenn Sie also Unterstützung und/oder weitere Information wünschen, stehe ich gerne zur Verfügung. Gleiches gilt für meine Kollegen, die Sie mit Namen und Erreichbarkeit weiter unten finden. Nicht zuletzt hat auch unsere Bau- und Umweltdezernentin, Frau Nacken, erklärt, dass Sie gerne weiterhilft.
"Meilensteine" Das "Team Zukunftswerkstatt Köln" wertet derzeit die Ergebnisse der Zukunftswerkstatt aus. Dies wird etwa drei Wochen in Anspruch nehmen. Anschließend gibt es eine Ergebnisdokumentation.
Darüber hinaus möchten wir die Ergebnisse gerne öffentlich im Viertel (vielleicht auch wieder in der Maria-Montessori-Schule) vorstellen, um allen Interessierten die Möglichkeit zu bieten, sich darüber zu informieren. Da der Dezember sich wegen der ganzen "Weihnachtshektik" dafür nicht unbedingt anbietet, möchten wir dies im Januar tun. Dazu erhalten Sie natürlich frühzeitig eine Einladung.
In ca. einem Jahr soll dann eine weitere Werkstatt durchgeführt werden, um den bis dahin erreichten Stand der Planung und Umsetzung darzustellen, das weitere Vorgehen festzulegen, gegebenenfalls. auch Änderungen zu überlegen oder neue Ideen einzubringen.
Wie die Kooperation während des gesamten Zeitraumes ablaufen kann/soll, dazu wird - wie dargestellt - gerade ein Vorschlag der Verwaltung erarbeitet.
Ansprechpartner Folgende Kollegen werden Ihnen auch in Zukunft mit Rat und Tat zur Verfügung stehen:
- Gisela Nacken, Bau- und Umweltdezernentin (Vorzimmer: Frau Prick), mailto:gisela.nacken@mail.aachen.de, Tel.: 0241/432-7517;
- Heinz Zohren, Jugendamt > Kinder/ Jugend, Familienfreundlichkeit, Spielplätze, mailto:heinz.zohren@mail.aachen.de, Tel.: 0241/432-5132;
- Dr. Gerrit Köster , Sozialamt/Sozialplanung > soziale Aspekte, Integration, Migration, Altenwohnen, mailto: gerrit.koester@mail.aachen.de, Tel.: 0241/432-5617;
- Gerd Wagner und Werner Kirch, beide Fachbereich Wohnen > Sonderwohnformen, geförderter Wohnungsbau, mailto:gerd.wagner@mail.aachen.de, Tel.: 0241/432-6420 mailto:werner.kirch@mail.aachen.de, Tel. 0241/432-6423
- Karin Hahnbück, Planungsamt / Verkehrsplanung > Parken, mailto:karin.hahnbueck@mail.aachen.de, Tel.: 0241/432-6135 (nur vormittags)
- Uwe Müller, Planungsamt/Verkehrsplanung > alle anderen Verkehrsthemen, mailto:uwe.mueller@mail.aachen.de, Tel.: 0241/432-6133
- Elfi Buchkremer , Fachbereich Umwelt > Grünflächen, sämtliche Umweltbelange, mailto: elfi.buchkremer@mail.aachen.de, Tel.: 0241/432-3621
und natürlich
- Heike Ohlmann, Planungsamt > Koordination des Beteiligungsprozesses, städtebauliche Fragen, Einzelhandel, mailto:heike.ohlmann@mail.aachen.de, Tel.: 0241/432-6128
Planunterlagen Wir haben für die Zukunftswerkstatt sehr viele Planunterlagen erstellt, die zum Teil nicht gebraucht wurden. Wenn Sie für Ihre weiteren Überlegungen Planunterlagen benötigen, melden Sie sich gerne bei mir bzw. wegen der Pläne zum Themenfeld Verkehr bei Frau Karin Hahnbück . Wir haben unter anderem auch von allen Baublocks im Gebiet einen Plan mit dem Luftbild und Fotos. Wenn Sie davon "vielleicht auch nur einfach so" eines haben möchten, z.B. von dem Block, in dem Sie wohnen, melden Sie sich auch gerne.
Heike Ohlmann
Ps: Falls Sie daran interessiert sind zu erfahren, was auf dem heutigen Gelände des Finanzamtes in der Beverstraße nach dessen Abbruch gebaut werden soll: der Entwurf, der im Wettbewerb den 1. Preis gewonnen hat, wird am Donnerstag, dem 10.11., im Planungsausschuss vorgestellt (nicht beraten). Dies erfolgt durch Herrn Lange vom Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW, der Eigentümer der Fläche ist. Die Sitzung findet um 17 Uhr im Verwaltungsgebäude am Marschiertor statt (Sitzungssaal, 1. Etage). Der Punkt ist der erste auf der Tagesordnung.
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Von der Idee zur Umsetzung - Was passiert mit den Ideen aus der Zukunftswerkstatt? Wie lange der Weg bis zur Umsetzung dauert, hängt von der Art der Projektvorschläge ab. Grob kann man dabei 3 Arten unterscheiden:
"Kleine Ideen" Beispiele: Umsetzung: Zurückschneiden von Sträuchern / Bäumen, um bessere Einsicht in Grünflächen zu haben oder Änderung der Straßenmarkierung keine bis sehr geringe Kosten, kann von der Stadt "in eigener Regie" umgesetzt werden, im "normalen Alltagsgeschäft" >> Umsetzung daher kurzfristig möglich
"Mittelgroße Ideen" Beispiel: Umsetzung: Bau eines neuen Radweges oder umfassender Umbau eines Spielplatzes finanzielle Mittel erforderlich > muss im Haushalt für das Folgejahr eingeplant werden (Spielplatz) und zusätzlich müssen Fördermittel beantragt werden (Radweg) > darüber hinaus Abstimmung mit Fachkollegen und im Fall des Radweges mit Fachbehörden, Beratung in den Fachausschüssen des Rates sowie der Bezirksvertretung
>> Umsetzung mittelfristig möglich >> Spielplatz: 2006, Radweg: 2007 (abhängig von der Bereitstellung von Fördermitteln)
Umfassende Konzepte für ein bestimmtes Themenfeld (mit einer größeren Anzahl Einzelmaßnahmen) Beispiel: Umsetzung: Parkraumkonzept für alle 3 Viertel finanzielle Mittel in größerem Umfang erforderlich > müssen im Haushalt eingeplant werden, zusätzlich müssen Fördermittel beantragt werden, ggfls. muss mit Privaten verhandelt werden (Parkhaus- / Tiefgaragennutzung von Firmen). Vor Umsetzung von Einzelmaßnahmen ist die Erstellung eines Gesamtkonzeptes erforderlich, in das natürlich die Ergebnisse der Zukunftswerkstatt einfließen. Auch im Rahmen der Konzepterstellung werden die Bürger und andere Betroffene beteiligt. Darüber hinaus ist die Abstimmung mit verschiedenen Ämtern innerhalb der Stadtverwaltung sowie Fachbehörden und anderen Externen (z.B. Aseag) nötig. Nicht zuletzt muss ein Beschluss in der Bezirksvertretung und den Fachausschüssen gefasst werden. >> Umsetzung mittel- bis langfristig
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WAS DIE ZEITUNGEN SCHREIBEN:
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Werkstatt wider den "staatlichen Wasserkopf" Gekürzt aus den Aachener Nachrichten vom 03. November 2005)
Neue Konzepte sollen her, um die Bürger stärker in die Kommunalpolitik zu integrieren. Ein Beispiel: Die Zukunftswerkstadt im Frankenberger Viertel, die am Wochenende tagte. Die Idee: Kommt der Bürger mit seinen Wünschen nicht so recht hervor, muß die Verwaltung Wege suchen, ihn stärker zu involvieren.
In den vergangenen Monaten stand häufig ein Bauwagen auf dem Neumarkt. In ihm saßen Stadtplaner eines Büros aus Köln, die den Anwohnern im Rahmen der Zukunftswerkstatt auf den Zahn fühlten. Was muß sich im Viertel ändern, wo ist Handlungsbedarf? Die Essenz der Gedankengänge präsentierte das Büro bei der Zukunftswerkstatt am Sonntag.....
Wo liegen die Probleme? Beim Parken. Geht es nach den Bürgern, werden die Mittelstreifen der Alleen freigeräumt, dort soll Raum zum Flanieren geschaffen werden. Statt dessen könnte Parkraum durch Schrägparken und dem Wegfall einer Fahrspur geschaffen werden.
Die Grünflächen im Viertel sollen "vernetzt" werden, alte Wege über private Grünflächen für die Allgemeinheit gangbar werden. Großes Anliegen: Der "Justizpark" müsse für die Öffentlichkeit erhalten bleiben. Die Situation um den Frankenberger Park kam zur Sprache, rund um ihn soll ein Bürgerzentrum entstehen. Angenehmer Nebeneffekt: Die Initiativen und Gruppierungen im Viertel wollen sich vernetzen und absprechen.
Baudezernentin Gisela Nacken sieht in Konzepten wie der Zukunftswerkstatt wichtige Impulse. "Die Bürger mit einzubeziehen, wie wir es hier machen, das hat Zukunft. Die Verwaltung kann dann viel gezielter handeln." Der Mix aus handelnder Verwaltung und Ideen bringenden Bürgern sei ein Beitrag, um die Politik zu demokratisieren.
Allerdings gibt es ein Manko: Bürgerbeteiligung steht und fällt mit Bildungsgrad und gesellschaftlicher Schicht. Während im Frankenberger Viertel, salopp gesagt, der politisch gebildete Mittelstand wohnt, ist das in anderen Vierteln nicht so, so die Dezernentin. Sie verweist auf das Erneuerungsprogramm Aachen Ost, wo sich dies sehr schwierig gestaltete. Auch wenn die Zukunftswerkstatt recht grün durchwirkt war - Lob gab es auch von der FDP, für die Petra Müller, Architektin und Stadtplanerin, zu Gast war. Die Werkstatt sei ein Beispiel dafür, wie in Zukunft der staatliche "Wasserkopf" im Alltag zu reduzieren sei...... Felix Lennertz
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