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In eigener Sache:
Haben Sie im Frankenberger Viertel etwas Wichtiges gehört? Haben Sie im Frankenberger Viertel etwas Neues gesehen? Haben Sie einen interessanten Vorschlag?

Lassen Sie es die Bürger rund um den Neumarkt wissen. Sie freuen sich.

Informationen an: Fax: 02 41/5 15 22 44
e-Mail:
Klaus.Wittkamp@t-online.de

Inhalt Februar

Frankenburg: Der Startschuss ist gefallen (Presse)
Burg Frankenberg für 20 Jahre vermietet
Die Burg Frankenberg öffnet ihre Tore
Globale Entscheidung trifft Aachen hart (Presse)

Viertelsong
Gillesbachtalsong
Dezember 2011

Veranstaltungen

 

FrankenbuergerEinladung

Die Burg Frankenberg öffnet ihre Tore: Sonntag, 05.02.12 13:00 – 16:00 Uhr
 

Sie sind herzlich eingeladen, sich in der Burg umzusehen.
Gerne führen wir Sie durch die Räunlichkeiten und erklären die geplanten Umbauten und späteren Nutzungen.

Bei Essen und Trinken zum Selbstkostenpreis können Sie mit uns und Ihren Nachbarn ins Gespräch kommen.
So entsteht ein erster Eindruck von den späteren Möglichkeiten des Bürger- und Kulturzentrums.

Wir freuen uns über eine rege Beteiligung!


Ihr Frankenb(u)erger e.V.

 

Stammtischlogo02

Der nächste Stammtisch ist am 07.02.2012 wie üblich um
20.00 Uhr im Pfalzgraf, Bismarckstr. (wtt)

 

 

... und was sonst im Viertel passiert ...

Burg Frankenberg für 20 Jahre vermietet

Die Stadt Aachen und der Frankenb(u)erger e. V. unterzeichneten den Betreibervertrag für die Burg Frankenberg,in dem der Betrieb eines Bürger- und Kulturzentrums durch den Verein für (mindestens) 20 Jahre festgehalten wurde. Der Verein wird jetzt unverzüglich mit den dafür erforderlichen Baumaßnahmen beginnen.

Das Konzept sieht vier "Säulen" vor, die nach dem Umbau eine dauerhafte und wirtschaftliche Nutzung der Burg ermöglichen. Während sich die bürgerschaftliche und kulturelle Nutzung vor allem auf die "Freizeit" konzentriert, findet die Nutzung der Seminar- und Tagungsräume in der "Arbeitszeit" statt und sichert hauptsächlich die Betriebskosten. Parallel dazu erfolgt der Betrieb einer Gastronomie.

Die gesamten Projektkosten von über einer Million Euro fördern neben dem Land auch die Stadt Aachen mit mehr als 300 000 Euro und die Stiftung NRW mit 102 000 Euro. Nicht zuletzt trägt der Verein - unterstützt durch Sponsoren, die auch zukünftig benötigt werden - 100 000 Euro aus eigenen Mitteln bei. Da die Förderbedingungen vorsehen, dass ein Projekt wie dieses mindestens 20 Jahre laufen muss, wurde der Vertrag entsprechend abgeschlossen.

Die Umbaumaßnahmen und die Einrichtung der Burg werden nach der jetzigen Planung bis zum November 2013 abgeschlossen sei. "Wir freuen uns, dass mit dem Vertragsabschluss jetzt der Umbau beginnen kann" sagt Ingo Klusemann (Vorstand (Frankenb(u)erger e. V.). "Die Ausschreibungen sind die nächsten Schritte" so Klusemann weiter, "und der Verein ist dann für den Umbau - angesichts der Tatsache, dass die gesamte Projektplanung und -steuerung ehrenamtlich erfolgt - auf die Mithilfe seiner Mitglieder angewiesen." Christoph Lenssen

 

Erster Frankenberger Stammtisch war sehr gut besucht

Obwohl abzusehen war, dass die Tagesordnung für den ersten Frankenberger Stammtisch, am 10. Januar dies Jahres, nur kurz sein konnte, trafen sich immerhin 17 Freunde der monatlichen Zusammenkunft im Restaurant Backes, an der Oppenhoffallee 46.
Natürlich wünschte man sich gegenseitig das Allerbeste für 2012.
Nach seiner kurzen Begrüßung und ein paar rückblickenden Worten zum vergangenen Jahr, hob Dieter Jurewicz hervor, dass sich viele Frankenberger über den diesmal besonders stattlichen Weihnachtsbaum auf dem Neumarkt gefreut hatten. Der Vandalismus hatte an ihm nicht so deutliche Spuren hinterlassen, wie noch in den Vorjahren: Nicht so viele Kugeln und Leuchtbirnen waren zerschlagen worden und auch die Anzahl der gestohlenen Dekorations-Päckchen war zurückgegangen. Welche Enttäuschung für die Diebe - die Päckchen waren natürlich leer. Dank an alle, die beim Besorgen, Aufstellen und Schmücken des Weihnachtssymbols mitgeholfen haben.

Auch der Punkt Planung des Veranstaltungsprogramms für das laufende Jahr konnte schnell abgehakt werden: Wie in jedem Jahr findet eine Open-Air-Karnevalssitzung auf dem Neumarkt statt. Vorgesehen dafür ist der 18. Februar. Das Frühlingsfest soll traditionell wieder am Muttertag, am 13. Mai, auf dem "Frankenberger Festplatz" starten. Für anfallende Unkosten kommt die Kasse des Stammtischs auf, die dafür ausreichend gefüllt ist.
Über Details wird während des nächsten Treffens des Freundeskreises am 07. Februar gesprochen. Klaus Wittkamp


 

WAS DIE ZEITUNGEN SCHREIBEN:

(Bericht aus den Aachener Nachrichten vom 02. Februar 2012)

Frankenburg: Der Startschuss ist gefallen
Stadt und Bürgerverein unterzeichneten den Betreibervertrag. Bis Ende 2013 soll der Umbau zum Kulturzentrum fertig sein.

Aachen. Worte des Danks konnte in der Burg Frankenberg nicht genug geben. Stadtdirektor Wolfgang Rombey sprach von "hohem bürgerschaftlichem Engagement", und Ingo Klusemann aus dem Vorstand der "Frankenb(u)erger" betonte die "konstruktive Zusammenarbeit". Anlass der Freude und des Lobes: Stadt und Verein unterzeichneten den Betreibervertrag für die mittelalterliche Burg an der Bismarckstraße. Damit steht ihrer künftigen Bestimmung nichts mehr im Wege.

In den nächsten zwei Jahren soll aus dem historischen Gebäude ein vielseitig genutztes Bürger- und Kulturzentrum werden. Bereits 2005, zu Gründungszeiten des Frankenberger Vereins, war es eines der Hauptziele, ein solches Zentrum zu schaffen. Jahrelange Planungen und Verhandlungen über Umbau, Nutzung und Kosten folgten." Jetzt, "nach dem verflixten siebten Jahr", wie Kulturbetriebsleiter Olaf Müller bemerkte, wird die Idee nun endlich Wirklichkeit.

Zumindest im großen Teilen. Denn eine Bar im Turm der Burg oder eine Bewirtung im Burghof wird es wohl vorerst nicht geben. Für das Erdgeschoss aber steht eine Gastronomie im Plan. Es gebe bereits einen Interessenten aus dem Viertel, verriet Klusemann, mehr wollte es vorerst nicht sagen. Darüber hinaus wird der Turm im Inneren für kulturelle Veranstaltungen - Lesungen und Ausstellungen - hergerichtet, im Burghof wird es im Sommer auch weiterhin Open-Air-Aufführungen des Das Da-Theaters geben. Im Dachgeschoss soll in Zukunft ein großer Raum für Feste und Feierlichkeiten zur Verfügung stehen. Sowohl Vereine als auch Privatleute können ihn frühestens Ende 2013 mieten. Ebenso wie neue Tagungsräume im ersten Obergeschoss.

Eine weitere Säule neben Gastronomie , Kultur und Vereinen ist die bürgerschaftliche Nutzung. Die Bürgerstiftung Lebensraum habe sich bereits einen festen Büroraum gesichert, so Klusemann. Aber auch andere hätten bereits großes Interesse signalisiert, zahlreiche Anfragen zur Anmietung von Räumen gebe es ebenfalls.

Die Investition von rund 1,2 Millionen Euro für den gesamten Umbau ist also offenbar gut angelegtes Geld. Die Mittel kommen aus mehreren Töpfen. Den größten Batzen, knapp 800 000 Euro, steuert das Landesprogramm "Initiative ergreifen" bei, weitere 100 000 Euro die Landesstiftung NRW. Der Rest - 217 000 und 84 000 Euro stemmen Stadt und "Frankenby(u)erger" selbst. Es gibt jedoch eine Lücke: Die 70 000 Euro für die Einrichtung eines behindertengerechten Zugangs - der Treppenlift hatte in der Entscheidungsfindung als kostengünstigere Lösung das Rennen gemacht - fehlen dem Verein bisher. "Wir legen jetzt eine Broschüre auf, mit der wir uns auf die Suche nach Sponsorengelder machen", erklärte Christoph Lenssen vom Vorstand. Immerhin ein halbes Jahr haben er und seine Mitstreiter noch Zeit.

Denn erst im Sommer geht es richtig rund an der Burg. Jetzt geht es erst einmal darum, die Arbeiten öffentlich auszuschreiben. Auch dafür ist der Verein verantwortlich. So, wie für den gesamten Betrieb des künftigen Bürger- und Kulturzentrums. Das legt der unterschriebene Vertrag, der auf 20 Jahre mit fünfjährigen Verlängerungsfristen angelegt ist und einen symbolischen Mietvertrag von einem Euro im Monat nennt, fest. Die Verantwortlichkeit der Stadt begrenzt sich damit ab jetzt auf den Bereich "Dach und Fach", also auf notwendige Sanierungsarbeiten wie an Fassade und Fenstern sowie auf Brandschutzmaßnahmen.

Mit dieser neuen Aufgabenverteilung zeigten sich die städtischen Vertreter Wolfgang Rombey und Olaf Müller gestern äußert zufrieden. Müller: "Das Scheiden tut in diesem Fall nicht weh, denn die Burg wird jetzt zu einem Haus von Bürgern für Bürger."

Alle hoffen nun, dass die veranschlagte Umbauzeit von eineinhalb Jahren eingehalten werden kann. Zum Karlsjahr 2014 hätte die Stadt dann einen weiteren Veranstaltungsort, etwa für Vorträge im Rahmen der Karlspreisverleihung. Martina Rippholz

 

(Bericht aus den Aachener Nachrichten vom 19. Januar 2012)

Globale Entscheidung trifft Aachen hart
Mit der Schließung der Aachener Takeda-Filiale verabschiedet sich auch ein wichtiger Sponsor. Schlechter Jahresbeginn für die Stadt.

Aachen. "Das sind keine guten Nachrichten für Aachen gleich zu Beginn des Jahres, sagt Harald Baal. Da hat der CDU-Fraktionsvorsitzende wohl recht. Vor einigen Tagen gab die Becker Textil GmbH bekannt, dass sie als letzte Aachener Tuchfabrik am 30. September endgültig ihre Pforten schließt. 179 Beschäftigte verlieren damit ihren Arbeitsplatz.

Und gestern teilte der japanische Pharmariese Takeda mit, dass der Standort Aachen wegen der Verlagerung der Vertriebsaktivitäten nach Berlin dichtgemacht wird. Rund 140 Stellen im Innendienst und in der Verwaltung sind davon betroffen. "Das ist um so bedauerlicher, weil Takeda in Aachen sehr aktiv in Sachen Sponsoring war", erklärt Baal. Aber das seien globale Entscheidungen, auf die man in Aachen keinen Einfluss habe.

Ähnlich sieht das die grüne Ratsfrau Karin Schmitt-Promny: "Wir sind tief enttäuscht über die Entscheidung, zumal Takeda 30 Jahre erfolgreich tätig ist und durch das Sponsoring auch regional verankert war." Kaum nachvollziehbar sei, dass bei den technischen Möglichkeiten der Vertrieb nach Berlin verlagert werde. "Wir müssen uns in diesen wirtschaftlichen Umbruchzeiten fragen, welche Unternehmen man nach Aachen holen kann", sagt Schmitt-Promny und denkt dabei an neue junge Firmen aus dem Technologiesektor. "Außerdem müssen wir das Augenmerk auf kleine und mittlere Unternehmen richten. Die sind wichtig für die Region, und die bleiben auch hier", betont das Mitglied im Wirtschaftsausschuss.

Zweifellos seien die Negativmeldungen von Becker und Takeda kein guter Jahresauftakt, so SPD-Fraktionsvorsitzender Heiner Höfken, "aber das Ganze hat nichts mit dem Standort Aachen zu tun". Das Aus für Becker Textil GmbH habe ihn nicht überrascht, das sei seit vielen Jahren "eine besondere Leidensgeschichte. Auf diesem Markt kämpfen alle ums Überleben". Und die Aachener Filiale von Takeda sei im Zuge der Globalisierung "von den Großen geschluckt worden". Wichtig sei es nun, genau auf die Entwicklung des Campus zu schauen, obwohl die Politik darauf relativ wenig Einfluss habe.

Bürgermeister Björn Jansen bedauert, dass der Pharmakonzern seine Zelte in Aachen abbricht: "Das ist für die ganze Stadt schlecht." In seiner Funktion als Stadtsportbund-Vorsitzender wird der SPD-Ratsherr deutlicher: "Das ist eine Katastrophe." Denn Takeda habe nicht nur den Benefizlauf, sondern auch Personal beim Stadtsportbund (SSB) gesponsert. Zwar werde niemand entlassen, aber etliche Stunden müssten gekürzt werden. In jedem Fall soll auch im September der dann 13. Benefizlauf gestartet werden. Jansen: "Wir haben mit Fendel und Keuchen sowie dem Marienhospital ja noch zwei Partner im Boot, müssen uns aber sicher ein neues Konzept überlegen."

Betroffen von der Schließung der Takeda-Filiale auch das Hochschulsportzentrum (HSZ). "Einer unserer größten Sponsoren fällt weg. Das haut schon ziemlich rein", nimmt Nico Sperle, Leiter des HSZ, kein Blatt vor den Mund. Die Zeit drängt jetzt, um einen neuen Finanz- und Sachsponsor für den Lousberglauf zu finden. Der Lauf findet, so Sperle, trotz dieser "sehr ungünstigen und bedauerlichen Entwicklung" am 20 Juni statt.

Es sei zwar sehr schade, dass ein weltweit tätiges Unternehmen Aachen den Rücken kehrt, überrascht habe ihn die Entscheidung aber nicht, sagt Christian Mourad, engagierter Kulturmanager und Veranstalter der Kurpark-Classix. "Ich hatte schon im vergangenen Jahr das Gefühl,dass sich die Dinge aus Aachen verschieben", blickt Mourad zurück. "Takeda war 2007 quasi einer der Gründerväter und hatte mit dem Crossover-Konzert eine eigene Veranstaltung." Nach dem Auftritt von Dionne Warwik samt Orchester im Kurpark stieg Takeda aus. Ende 2010 teilte der Konzern Mourad mit, sich als Sponsor von den Kurpark-Classix zu verabschieden. Achim Kaiser


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Engagement für Soziales, Sport und Kultur

Takeda Pharma setzte sich in Aachen seit einigen Jahren für Kinder und Jugendliche sowie kranke und sozial benachteiligte Menschen ein.

Darüber hinaus nahm die Aachener Filiale jahrelang die Rolle des Sponsors von sportlichen und kulturellen Veranstaltungen in der Region ein. So unterstützte das Unternehmen unter anderem den Fußball-Zweitligisten Alemania Aachen. Weitere Partnerschaften bestanden mit dem Veranstalter Kurpark-Classix, dem Theater und dem Hochschulsportzentrum der RWTH Aachen, das jährlich den Lousberglauf veranstaltet. Auch der Benefizlauf
zugunsten lokaler Gesundheitsprojekte zählte auf Takeda als Unterstützer.
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TrennungZeitung

 

Dezember 2011