Feb05

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In eigener Sache:
Haben Sie im Frankenberger Viertel etwas Wichtiges gehört? Haben Sie im Frankenberger Viertel etwas Neues gesehen? Haben Sie einen interessanten Vorschlag?

Lassen Sie es die Bürger rund um den Neumarkt wissen. Sie freuen sich.

Informationen an: Fax: 02 41/5 15 22 44
e-Mail:
Klaus.Wittkamp@t-online.de

Übersicht

Im Endspurt geschafft

DER HIT IM VIERTEL - DAS FRÜHLINGSFEST IM VIERTEL

Es wird weiter gebuddelt

Gebündelt sollte es sein

Wie spare ich Geld? <

Sammelbüchsen für guten Zweck

 

Zum Januar 2005

Veranstaltungen

. . . und was sonst im Viertel passiert . . .

Burg Frankenberg:
Am 27. 02. , Geschichte der Burg, um 11.00 Uhr; Café Zuflucht, Zollernstrasse 5: Am 08. 02. und 22. 02. 05, Asylsprechstunde von amnesty international, um 18.00 Uhr; Raststätte, Lothringerstrasse: Am 17. 02., Stummfilm, Vortrag um 20.00 Uhr; Musikbunker: Am 25. 02. Thank God it's Friday, Hip Hop, R'n'B, Party, um 20.00 Uhr; Fachberatung für Frauen in besonderen sozialen Schwierigkeiten (WABe), Warmweiherstrasse 28: Am Mo.-Fr. 09.00 bis 12.00 Uhr und nach Vereinbarung. (wtt) (Termine ohne Gewähr)

Nächster Stammtisch ist wieder am Dienstag, 1.3.05, 20.00 Uhr im Pfalzgraf

In "Afro-Sahara-Gelb"

Alle Bürger der Stadt - natürlich besonders die des Frankenberger Viertels - sind am 25. Februar eingeladen (nach der offiziellen Einweihung der Erweiterung des Kreishauses an der Zollernstraße), zwischen 15.00 und 17.00 Uhr an Führungen durch das Gebäude in "Afro-Sahara-Gelb" teilzunehmen. Hinter der schmucken Glasfassade zu bewundern gibt es eine ganze Menge: Auf einer Gesamtfläche von 9000 Quadratmetern sind 100 neue Büros und Sitzungsräume entstanden. In einer Tiefgarage können 120 Autos abgestellt werden, zu zusätzlichen 50 Außen-Standplätzen. Besonders sympathisch für Besucher und Flaneure ist ein Bistro mit Außengastronomie. Als ein besonderes Eröffnungs-Schmankerl im neuen Flügel des Kreishauses erwartet die Gäste am Freitag eine Fotoausstellung. Sie dokumentiert die Entwicklung der Kreisverwaltung am Standort Aachen von 1890 bis heute und speziell die Bauentwicklung vor Ort seit September 2003. Ergänzt wird die Schau durch einen Film im neuen Mediensaal über das gleiche Thema. Entstanden ist der Neubau im Rahmen einer "Public Privat Partnership". Ein privater Investor übernahm Planung, Finanzierung und Errichtung des Flügels - nicht aber dessen Betrieb und die Bewirtschaftung. Abbezahlt werden die Kosten mit jährlich 630 000 Euro über 30 Jahre hinweg. Dennoch steigt die jährliche Belastung für den Kreis nur um zusätzliche etwa 80.000 Euro, weil Ausgaben für bisher ausgelagerte Nebenstellen des Kreises fortfallen. (wtt)

Spaß an griechischen Tänzen? Dann nichts wie hin ins Kalymnos, Bismarckstrasse 34, am Freitag den 25. Februar. Um 20.30 Uhr geht es los. Freut Euch auf ein paar Stunden vorgezogenen Sommerurlaub. (wtt)

Halle 1, Bachstraße62-64: 3 Eiskalte Tage - Malerei - Fotografie - Grafik - Installation - Film -Musik. Vom 25.2.-27.2.2005

Wir sind lange nicht mehr gewandert, stellten Norbert und Elisabeth vom Kalymnos-Stammtisch (Bismarckstraße 34) fest und organisieren für Sonntag, den 27. Februar, eine zünftige "Kalymnos-Venn-Wanderung". Gefahren wird von gemeinsamen Treffpunkt Siegel - außer bei Dauerregen - um 14.05 Uhr (pünktlich) nach Mützenich, von wo es etwa um 14.30 Uhr zu Fuß für zwei Stunden ins Venn geht. Für diejenigen, die direkt nach Mützenich kommen wollen, heißt der Treffpunkt: Restaurant zur Buche. (wtt)

 

Im Endspurt geschafft (22.02.05)

Jubel bei Herz Jesu Aachen: Die dritte Kindergarten-Gruppe der Pfarre kann nun doch ein weiteres Jahr fortgeführt werden, lautet die frohe Botschaft des Kirchenvorstands, trotz Kürzungen der Zuweisungen durch das Bistum. Möglich wurde das kleine "Wunder" durch den Einsatz der Elternschaft und aller Kräfte, denen Herz Jesu am Herzen liegt. Man schrieb Firmen an, stellte Büchsen in Geschäften und Kneipen auf und sammelte Euros auf dem Neumarkt, dem Herzen des Frankenberger Viertels. Eile war geboten. Es mußten innerhalb von fünf Wochen rund 21 000 Euro zusammenkommen, um dem Schicksal der meisten katholischen Kindergärten zu entgehen: Aus Geldmangel ihre dritten und vierten Gruppen auflösen zu müssen (siehe auch 03. Februar unter "Sammelbüchsen für einen gute Zweck"). Im Endspurt geschafft, der Einsatz bei Herz Jesu hat sich gelohnt. Das Geld kam rechtzeitig zusammen - die Kinderbetreuung wird ein weiteres Jahr mit drei Gruppen weitergeführt. Die Eltern haben zudem nun etwas Zeit gewonnen, um ein Konzept nachzudenken, für einen Erhalt über das Jahr 2005 hinaus. (wtt)

DER HIT IM VIERTEL - DAS FRÜHLINGSFEST IM VIERTEL (17.2.05)

In erfreulich großem Kreis fand sich der Stammtisch vor Karneval zusammen, um nochmals Revue passieren zu lassen, was sich im Viertel geändert hat und was noch zu tun ist. Schwerpunkt des Abends war ein Vortrag über die Probleme in der Herz Jesu-Kirche Aachen, die vor der möglichen Schließung einer Kindergartengruppe steht. Wie die Einzelheiten aussehen (und sie sind noch nicht einmal so rabenschwarz), beschreibt ein gesonderter Bericht, der bereits unter dem Titel "Sammelbüchse für einen guten Zweck" auf der Frankenberger Web-Seite zu lesen ist.

Richtig freuen kann sich das Viertel über ein Novum: Die Stadtsparkasse Aachen, genauer gesagt, die Filiale an der Oppenhoffalle, tritt erstmals als Sponsor beim Frankenberger Frühlingsfest am 22. Mai auf. Filialleiter Herr Rössler und Kassierer Herr Gier legten dar, dass sie einen Luftballon-Weitflug-Wettbewerb für Kinder auflegen wollen, bei dem das Institut die Erfolgreichsten mit kleinen Preisen bedenken will. Das es der Sparkasse ernst mit ihren Aktivitäten im Viertel ist, bewies auch ihr Auftreten bei der Open Air-Karnevalssitzung am Neumarkt, die übrigens ein voller Erfolg war - wie die Bilderleiste auf der Webseite bestens dokumentiert. Sie interessierte viele Frankenberger und ihre Freunde schon an den folgenden Tagen, das weist die Web-Statistik aus. Das Karnevalsspektakel ist - übrigens zum ersten Mal nach zwölf Jahren - etwa zehn Minuten lang, live durch WDR-Regio Aachen übertragen worden.

Das Frühlingsfest am Wochenende nach Pfingsten soll erneut ein Hit im Viertel sein. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Vorgesehen ist natürlich wieder ein Kinderflohmarkt. Auch der "Aero-Trimm" ist eingeplant, genauso wie das Kinderkarussell. Der Schminktisch soll wieder aufgebaut werden, wie auch ein Getränkewagen, die Kuchentheke und der Grill. Spontane Musikeinlagen sind nicht ausgeschlossen. Daher wird auch die Gema informiert, um unvorhergesehene Kosten - wie in den letzten beiden Jahren - von vorneherein auszuschließen
Besonders erfreulich: Schon jetzt haben sich viele der bewährten freiwilligen Helfer bereit erklärt, wieder mitzumachen.

Wie Dieter Jurewicz dem Stammtisch mitteilen konnte, sind die Querelen um den samstäglichen Viktualien-Markt sowie um die Aufstellung der Stände auf dem Neumarkt und der dazugehörigen Versorgungsfahrzeuge ausgeräumt. Nicht gelöst sind weiterhin die Parkprobleme im Viertel, besonders im Hinblick auf das Mehraufkommen an Fahrzeugen an bestimmten Tagen, wenn im aufgemöbelten Musikbunker zukünftig die Post abgeht. Zu erwarten sind bis Mitte März die Offenlegung von detaillierten Plänen und eine Bürgerbefragung zu diesem Thema. Man darf gespannt sein.

Die Boulefreunde des Viertels wird interessieren, dass das diesjährige Eröffnungsturnier mit Pokalen und guter Laune am 24. April auf dem Neumarkt steigt. Einen festen Termin für das Jahresabschlußturnier, wird endgültig am nächsten Stammtisch festgeklopft, der am Dienstag, den 1. März, wieder im Pfalzgraf stattfindet. Klaus Wittkamp

Es wird weiter gebuddelt (11.02.05)

Ja, wenn das Wetter mitspielt - so die freundliche Mitteilung des Stadt - tut sich ab 14. Februar, ein weiteres Loch im Randgebiet des Frankenberger Viertels auf: Zur Sanierung des aus dem Jahr 1903 stammenden Kanals in der Viktoriastrasse, zwischen dem Adalbertsteinweg und der Oranienstrasse beziehungsweise der Sophienstrasse. Für diese Bauarbeiten muß natürlich die Viktoriastrasse teilweise halbseitig gesperrt werden. Offen bleibt sie als Einbahnstraße vom Adalbertsteinweg aus in Fahrtrichtung Oranienstrasse/Sophienstrasse. Der Verkehr in die andere Richtung wird umgeleitet. Tröstlich: Die Zufahrten zu den Höfen im Baubereich bleibt gewährleistet. Und Geld sparen kann man während der Bauarbeiten auch noch - solange man die aufgestellten Halteverbotsschilder beachtet. Geht alles glatt, sind die Bauarbeiten Anfang April abgeschlossen. (wtt)

Gebündelt sollte es sein (11.2.05)

Gebündelt muß er und bis maximal zwei Kubikmeter umfangreich darf er sein: Dann wird angefallener Baum- und Strauchabschnitt im März auch aus dem Frankenberger Viertel gebührenfrei von der Stadt abgeholt. Doch der Grünabfall sollte nicht einfach an den Straßenrand geworfen werden. Die Stadt möchte schon wissen, wann und wo das Gehölz zu suchen ist. Dabei sollte der Baum- und Strauchschnitt in Paketen von maximal 1,5 Metern Länge und bis zu 20 Kilogramm schwer mit Naturschnüren verpackt sein. Zum Verschnüren sind nämlich Draht- oder Kunststoffschnüre absolut ungeeignet, da sie nicht verrotten. Wenn alles bestens erfolgt ist, genügt ein Anruf: Die Abholtermine für die Innenstadt vergibt der Aachener Stadtbetrieb in der Zeit vom 14. bis 18. Februar unter der Telefonnummer 0241/432-1880. Eingesammelt werden die Pakete in der Woche vom 14. bis 18. März. (wtt)

Wie spare ich Geld? (3.2.2005)

Indem ich an Karnevalssamstag, Karnevalssonntag und am Rosenmontag im Frankenberger Viertel genau die - leider ziemlich hoch angebrachten - Hinweistafeln lese, von wann bis wann, an welchen Tagen das Parken in bestimmten Straßen wie der Oppenhoffallee oder der Viktoriastraße mit allen ihren Seitenstraßen oder rund um den Neumarkt untersagt ist. Denkt daran, Anzeige und Abschleppen kommen ziemlich teuer zu stehen. (wtt)

Sammelbüchsen für guten Zweck (3.2.05)

Herz Jesu in Not, weil das Bistum sparen muß. Die Folge: Im Sommer soll möglicherweise eine von drei Kindergartengruppen der katholischen Kirche im Frankenberger Viertel aufgelöst werden. Das bedeutet - wenn es so kommen sollte -, dass in Zukunft weniger Kinder (bei rund 60 Anfragen) einen Platz in dem geschätzten Hort erhalten. Es bedeutet weiter, dass in den zwei restlichen Gruppen jeweils bis 30 Kinder (maximal erlaubte Stärke) zu betreuen sind. Schließlich ist zu befürchten, dass einer der beliebten und toll einsatzbereiten Kräfte gekündigt wird (eine weitere macht Sonderurlaub).

Die betroffenen Eltern versuchen Wege und Mittel zu finden, damit der Kindergarten - dreizügig, so wie man ihn jetzt schätzt - nach Möglichkeit mindestens ein Jahr weiterbestehen kann. Voraussetzung: Es müssen spätestens bis zum 26. Februar 21 000 Euro Sicherheit, auf einem nur dafür vorgesehenen Konto, nachgewiesen werden. Die Stadt kann dabei nicht helfen, da sie selbst an allen Ecken sparen muß, verweist jedoch auf freie Kapazitäten in städtischen Kindergärten - leider aber nicht dort, wo Bedarf ist.

Mit dieser Situation wollen sich die Eltern aus der Gemeinde von Herz Jesu nicht zufrieden geben. Sie haben bereits Mittel und Wege gefunden, rund 15 000 Euro Spenden zu sammeln. In vielen Geschäften und Gaststätten hat die Pfarre Büchsen hingestellt, um die noch fehlenden 6000 Euro zusammenzubringen. Auch hofft man auf Spenden bei der Open-Air-Karnevalssitzung am 5. Februar auf dem Neumarkt, auf dem auch vor den Wochenendmärkten gesammelt werden kann. Schließlich wurde ein Unterstützungskonto bei der Sparkasse Aachen, mit der Nummer 48312334 (BLZ 390 500 00) eingerichtet - Verwendungszweck: Hilfe für Kindergarten Herz Jesu. Für jede Spende danken schon jetzt Kinder und Eltern von Herz Jesu. Klaus Wittkamp

 

Zum Januar 2005