Dez05

Archiv 2005
Archiv 2004
Archiv 2003
Archiv 2002
Archiv 2001

In eigener Sache:
Haben Sie im Frankenberger Viertel etwas Wichtiges gehört? Haben Sie im Frankenberger Viertel etwas Neues gesehen? Haben Sie einen interessanten Vorschlag?

Lassen Sie es die Bürger rund um den Neumarkt wissen. Sie freuen sich.

Informationen an: Fax: 02 41/5 15 22 44
e-Mail:
Klaus.Wittkamp@t-online.de

Übersicht

Kultur im Ladenlokal "Nettchen Bücken
Eine stolze Zahl
WAS DIE ZEITUNGEN SCHREIBEN:
Alles Gute und ein lebendiges Viertel in 2006
Vier weitere Stationen im Zukunftswerkstatt-Projekt
Neues Leben für die Frankenburg
Jeder Wurf und Schuß kam aus dem Trockenen
Bitte melden!
WAS DIE ZEITUNGEN SCHREIBEN
Wettbewerb Beverstrasse
Wieder im Viertel
 

November 2005

Veranstaltungen

Wieder Karneval auf dem Neumarkt
Das Karnevalskorps Oecher Storm 1881 e. V. feiert seinen 125. Geburtstag. In einem engen Jubiläumsprogramm ist dennoch Platz für die - schon seit einigen Jahren traditionelle - Open Air Sitzung auf dem Neumarkt im Herzen des Viertels. Das Korps, mit seinen Storm-Ehrenlegionären Franz Weniger und Dieter Jurewicz, fühlt sich den Frankenbergern spätestens seit 1981 verpflichtet, als es in der Gaststätte "Zum Insulaner" sein Hauptquartier aufgeschlagen hatte. Gefeiert wird - am 25 Februar 2006 - ab 11.11 Uhr, hoffentlich bei strahlendem Sonnenschein. Wer weitere Details erfahren möchte, im Pfeifenstudio Jurewicz, an der Bismarckstrasse 107, gibt es das "Jubiläums-Sessionsheft" und Informationen durch den Ehrenlegionär. (wtt)
 

Adonis macht Urlaub

Wer in diesen Tagen Sehnsucht nach dem Kalymnos (Bismarckstraße34) hat - besonders nach dem Musikertreff am Mittwoch - wird enttäuscht. Adonis macht bis zum 29. Dezember Urlaub und wünscht allen Freundinnen und Freunden eine schöne Weihnachtszeit. (wtt)

... und was sonst im Viertel passiert ...

Musikbunker-Aachen: Am 31. 12., "Tokio Connection und Loud FM": präsentieren das Jahr 2006/Party, um 22.00 Uhr (Saal + Kneipe); Advents- und Weihnachtsveranstaltungen in Herz Jesu, Viktoriaallee 45: Am 20. 12., Bußgottesdienst um 19.30 Uhr, am 24. 12., Gottesdienst für Kleinstkinder um 15.00 Uhr, Kinderchristmette um 16.30 Uhr, Christmette mit dem Kinderchor um 18.30 Uhr, am 25. 12., Hochamt um 10.15 Uhr, am 26. 12., Heilige Messe um 10.15 Uhr, in der Dreifaltigkeitskirche, Zollernstrasse: am 24. 12., Gottesdienst um 16.00 Uhr und 18.00 Uhr am 26. 12., Abendmahlsgottesdienst um 09.30 Uhr; Projekt "MehrKultur55plus in NRW": Information Region Aachen: Gabriele Frohn Telefon: 02 41/53 13 63 , e-Mail: gabriele.frohn@web.de ; Fachberatung für Frauen in besonderen sozialen Schwierigkeiten (WABe), Warmweiherstrasse 28: Mo. bis Fr., 09.00 bis 12.00 Uhr und nach Vereinbarung, Telefon: 02 41/51 10 63 ; Jugend- und Drogenberatung,Herzogstrasse 4: Telefon: 02 41/98 09 20, offene Sprechstunde: Mo., 16.00 bis 18.30 Uhr, Do., 10.00 bis 12.00 Uhr. (Termine ohne Gewähr) (wtt)

 

Kultur im Ladenlokal "Nettchen Bücken"

Taufiq-kosheeba4200

Taufiq-kosheeba1200


Am 9.12. fanden sich wieder einmal viele Gäste aus dem Viertel und darüberhinaus im "Nettchen Bücken" ein, um in vorweihnachtlicher Stimmung den Kurzgeschichten und Gedichten von Suleman Taufiq sowie dem traditionellen Lautenspiel von Raed Koshaba zu lauschen. In dem noch vielen älteren Mitbürgern bekannten ehemaligen Lebensmittelgeschäft der Frau Bücken ist jetzt in Privatinitiative ein kleines Kulturlokal entstanden, welches u.a. verschiedenen Musikern als Unterrichts- und Probenraum dient. Weiterhin werden dort aber auch private Feiern durchgeführt sowie Kleinkunstaufführungen oder auch Veranstaltungen zur Geschichte des Frankenberger Viertels.

Infos unter: V. Bögeholz, Viktoriaallee 25, 52066 Aachen, T/F 0241.500983.

 

Eine stolze Zahl (18.12.2005)

Fast unbemerkt wäre ein Meilenstein in der Geschichte der Frankenberger Homepage geblieben, hätte nicht Dieter Jurewicz in die Statistik der Seite hineingeschaut und seine Entdeckung schnell im "Gästebuch" der Webseite festgeschrieben. Anfang November war www.frankenberger-viertel.de zum 50 000 Mal aufgerufen worden. Eine stolze Zahl für eine Stadtteilseite, die es in dieser Form lediglich noch zweimal in Deutschland - in Berlin und München - geben soll. Die Zählung begann am 11. November 2001 - ein Datum, das zu denken gibt. Die meisten Abfragen an einem Tag, nämlich 102, weist die Statistik für den 15. Februar 2002 aus. Der Grund für das damalige Topinteresse ist nicht mehr zu rekonstruieren. Es muß ein bewegendes Ereignis für das Viertel gewesen sein. Aber mit durchschnittlich 35 täglichen Besuchen können alle, die mit der Seite beschäftigt sind, zufrieden sein. Viel Freude würde es bereiten, wenn die Rubriken Forum und Gästebuch kräftiger genutzt würden, um Neues zur Diskussion zu stellen, Mißliches abzustellen, kurzum, um Dinge im Viertel zu bewegen. Auch im nächsten Jahr wird sich die Mannschaft um Wernfried Dussin und Klaus Wittkamp weiter bemühen, die Homepage aktuell und informativ zu halten. Beide "Macher" wünschen zunächst aber allen treuen Lesern ein wunderschönes Weihnachtsfest und ein gesundes Jahr 2006. (wtt)
 

WAS DIE ZEITUNGEN SCHREIBEN:

(Gekürzter Bericht aus den Aachener Nachrichten vom 17. Dezember 2005)

"Wir fühlen uns hier nicht mehr sicher"

Aachen - "Die Kriminalität hier häuft sich, wir fühlen uns nicht mehr sicher" Christiane Straßenburg-Volkmann, Geschäftsführerin der Kommunikationsagentur "advanteam", hat in den letzten Monaten eine Zunahme von kriminellen Übergriffen im Frankenberger Viertel ausgemacht. In einer Nacht seien alle Büros in dem Geschäftshaus Oppenhoffallee 2, in dem sie mit ihrem Unternehmen sitzt, aufgebrochen worden, in die Versicherung wurde genauso eingestiegen wie in die Kanzleien von Rechtsanwälten und Steuerberatern. Gestohlen wurde alles, was leicht zu transportieren und zu Geld zu machen war, etwa Bildschirme und Kameras.

Die Täter seien zwar gefaßt worden, Drogenabhängige vom Kaiserplatz, die sich von dort aus, möglicherweise auf Bestellung eines Hehler, auf die Suche nach leichter Beute machten. Gemeinsam hätten die Gewerbetreibenden in dem Haus schon überlegt, einen privaten Wachdienst zu engagieren, gescheitert sei das bisher an den Finanzen. Ein Architekt in der Schloßstrasse habe ebenfalls ungebetenen Besuch bekommen, die Kindertagesstätte und der Friseurladen ebenso, die Kasse wurde geklaut.....

Und letzte Woche wurde das Auto aufgebrochen, geparkt in einer Nebenstrasse der Bismarckstraße. Das Navigationssystem wurde gestohlen....... In der Bismarckstraße habe eine Frau am helllichten Tag nur kurz gehalten und in einem Haus etwas abgegeben. Als sie zurückkam, war die Wagenscheibe zerdeppert, die Handtasche weg.

Mit der Polizei habe sie schon mehrfach geredet, aber die sei überfordert, weil unterbesetzt, was die Beamten auch zugegeben hätten. Was von offizieller Stelle natürlich so nicht bestätigt wird. Sprecher Michael Houba: "Das Frankenberger Viertel wird bei uns nicht als Schwerpunkt geführt." Zwar gebe es eine Häufung von Sachbeschädigungen auf der Straße, aber nicht in einem Ausmaß, dass man von einem kriminellen Schwerpunkt sprechen könne. Wichtig für die Behörden sei, dass schnell Hinweise auf Einbrecher erfolgten, um sie möglichst auf frischer Tat zu ertappen. Delikte auf der Straße könne man auch nicht verhindern, wenn mehr Streifen im Viertel patrouillierten.

Als Schutz vor Einbrüchen rät Houba zu mechanischen Sicherungen, weil Täter darauf schauten, wo sie am schnellsten zum Zuge kämen. Entsprechende Tipps gebe die kriminalpolizeiliche Vorbeugungsstelle in der Jesuitenstraße. Bei den Drogenabhängigen handele es sich nicht um ein Frankenberger, sondern um ein allgemeines Phänomen. So sieht das auch Hans-Dieter Jurewicz, dessen Tabakwarenladen vor einem Monat unter die Räuber fiel. "Das waren Profis, die alles mitgehen ließen, was nicht niet- und nagelfest war". Solche Banden zögen umher: "Jetzt war halt unser Viertel dran." Heiner Hautermans

 

Alles Gute und ein lebendiges Viertel in 2006 (11.12.05)

Und er kam doch, der Nikolaus. Aus dem Sack kullerten keine Rute sondern Kalender und Marzipanbrote. Der letzte Stammtisch des Jahres 2005, am 06. Dezember, wurde ein gemütliches Ereignis. Der Kreis der Anwesenden war überschaubar. Der "Bürgermeister" des Viertels, Dieter Jurewicz, ließ es sich nehmen, (ganz nikolausüblich) das verflossene Jahr nochmals zu würdigen.

Gefreut hatten sich die Frankenberger natürlich, als Anfang des Jahres die Stadt anrückte, um den Neumarkt "aufzumöbeln". Aachen hatte nach langem Nörgeln der Viertelsbewohner, Boulefreunde, Marktbeschicker und auf Drängen der "Prominenten" im Sprengel erreicht, dass ein neuer Belag aufgeschüttet wurde: Niemand versank mehr bei Regen bis an die Knöchel im Matsch und selbst Boule läßt sich prächtig spielen. Überhaupt wurde das Terrain mit dem Kinderspielplatz durch die städtischen Arbeiter angenehm geliftet. Sträucher und Bäume wurden gestutzt, die Tischtennisplatte an eine weniger prominenten Stelle verlegt und einige neue Bänke aufgestellt.

Das erste "Großereignis" auf dem Neumarkt, die Jecken-Sitzung am Karnevalssamstag, war wieder einmal ein voller Erfolg. Das Programm kam an, es wurde gesungen, getrunken, geschunkelt und gelacht. Dieter Jurewicz: "Natürlich ist die Open-Air-Sitzung am Karnevals-Samstag 2006 wieder in trockenen Tüchern". "Das wird Klasse am 25. Februar 2006, zumal der Oecher Storm sein Jubiläum zum 125jährigen Bestehen mit den Frankenbergern am Neumarkt - gemeinsam mit dem Aachener Prinzen und einem Dreigestirn... - feiern will."

Wie immer, ein Riesenereignis war das vom Stammtisch organisierte Frühlingsfest, das inzwischen schon zu einer echten Traditionsveranstaltung in Aachen aufgestiegen ist, die auch gerne von "Fremden" besucht wird. Den Kindern Riesenspaß gemacht hat der von der Sparkasse gesponserte Luftballon-Weitflugwettbewerb, mit vielen schönen Preisen. Weil es so schön war - soll alles, "wie in diesem Jahr und noch viel mehr", im Frühjahr 2006 erneut starten. Freut Euch drauf!

Beim letzten Bouleturnier des Jahres, am 03. Dezember, war Qualität vor Quantität angesagt. Die vier Aufrechten am Neumarkt hätten sich schon eine größere Beteiligung gewünscht. Was sich alles auf der Bahn abspielte, ist auf der Homepage unter "Jeder Wurf und Schuß kam aus dem Trockenen", vom 05. Dezember, nachzulesen.

Wie geht es mit dem Riesenprojekt "Zukunftswerkstatt Frankenberger Viertel" weiter? Die erarbeiteten Details sind auf der Homepage auf den Seiten der Vormonate nachzulesen. Der letzte Stand der Bemühungen findet sich unter: "Vier weitere Stationen im Zukunftswerkstatt-Projekt", vom 09. Dezember.

Dank gilt nicht nur allen Freunden und Helfern der Frankenberger Stammtischaktivisten, nicht zuletzt auch den Gaststätteninhabern vom Pfalzgrafen, Insulaner, Cassolette und Drimborner Wäldchen, die ihre Räumlichkeiten für die Abendtreffen zur Verfügung stellten. Hervorzuheben sind die mittlerweile blendenden Kontakte zum "Verein Musikbunker", dessen Geschäftsführer Guido Roderburg ein paar recht kurzfristig anberaumte - zum Teil außergewöhnlich stark besuchte - Treffs zu realisieren half. Dank gilt auch dem Webmaster der Homepage
www.frankenberger-viertel.de. Wernfried Dussin und seinem Schreiber Klaus Wittkamp. Sie haben dafür gesorgt, dass die Webseite immer auf den neuesten Stand ist.

Rückblickend allgemein bedauert wurde am Nikolaus-Stammtisch lediglich, dass in diesem Sommer die gemütliche Außenbewirtung auf dem Neumarkt nicht stattfand. Es bleibt zu hoffen, dass sich diese Situation 2006 gründlich ändert.

Zum Schluß: Mit Sicherheit nicht geschadet hat auch der letzte Werbeauftritt der WIN. Die gemeinsame Seite des Viertels in den Tageszeitungen, am 03. Dezember, hat "Aachen und dem Rest der Welt" noch einmal Handel- und Gastronomievielfalt im Viertel gezeigt.

Ehe es auseinanderging, vereinbarten die Anwesenden den ersten Stammtischtermtermin für 2006: Es ist der 10. Januar. Wo man sich trifft, bleibt noch ein Geheimnis, das auch der Nikolaus nicht lüften konnte. Zu sagen bliebe noch: "Allen Frankenbergern eine weiterhin schöne Adventszeit, ein friedvolles Weihnachtsfest, alles Gute und ein lebendiges Viertel in 2006." Klaus Wittkamp
 

Vier weitere Stationen im Zukunftswerkstatt-Projekt (09.12.05)

Nach einem Treffen zwischen Vertretern des Planungsamtes der Stadt Aachen und des "Teams Zukunftswerkstatt Köln" haben sich zum weiteren Fortgang des Projektes "Zukunftswerkstatt Frankenberger Viertel" vier Stationen herauskristallisiert:

1.) Eine Dokumentation von der Veranstaltung in der Montessori-Schule, Ende Oktober 2005, ist in Kürze fertig und wird an die am Workshop Beteiligten und an Interessierte verteilt;

2.) In absehbarer Zeit sind ebenfalls Kontaktaufnahmen zu den Mitgliedern der einzelnen Arbeitsgemeinschaften (Details siehe auf der Homepage
www.frankenberger-viertel.de: "Die nächsten Schritte" vom 19. November 2005) sowie Absprachen über das weitere Vorgehen vorgesehen;

3.) Mitte Januar sollen der Politik (Bezirksvertretung und Planungsausschuß) alle Ergebnisse aus der Arbeit der Zukunftswerkstatt vorgestellt werden;

4.) Schließlich ist für den 01. Februar 2006 eine öffentliche Ergebnispräsentation der Arbeit der Zukunftswerkstatt geplant, wozu alle Beteiligten eingeladen werden. Der Ort der Veranstaltung steht noch nicht fest.

Ansonsten gilt weiterhin die am 03. Dezember 2005. auf der Homepage formulierten Einladung mit dem Aufruf: "Bitte melden!" (wtt)
 

Neues Leben für die Frankenburg (09.12.05)

Seine Arbeit aufgenommen hat der gemeinnützige Verein "Frankenb(u)erger e. V.. Er hat sich vorrangig zum Ziel gesetzt, "in der Burg Frankenberg ein Bürgerzentrum für das Viertel einzurichten und zu betreiben" sowie für den Erhalt und Ausbau des Baudenkmals "unter Beachtung einer nachbarschaftsverträglichen Nutzung" einzutreten. Die Burg sollte nach Auffassung des Vereins "ein Anlaufpunkt für die Bürger des Viertels (alle Initiativen und Gruppen) werden". Auch das kulturelle Angebot in der Burg könnte erweitert werden, ohne bisherige Theateraktivitäten einzuschränken." Gedacht ist auch an die Bereitstellung eines "Fetenraums" und eines gastronomischen Angebots sowie an die Einrichtung von Tagungs- bzw. Konferenzräumen. Weitere Ziele des Vereins sind: "Die Förderung des Alleencharakters der Oppenhoff- und Viktoriaallee sowie der Erhalt und Ausbau der bestehenden Grünflächen, insbesondere der intakten Innenhöfe".

Der Verein, der im Sommer 2005 aus einer Nachbarschaftsinitiative hervorgegangen ist, freut sich über alle Bürgerinnen und Bürger die an den vorgestellten Ideen mitarbeiten und dies mit einer Mitgliedschaft unterstützen wollen (z. Zt. 25 Mitglieder). Auskünfte beim Vorsitzenden des Vereins Frankenb(u)erger e. V., Ingo Klusemann,
Tel.: 02 41/50 06 65. (wtt)

 

Jeder Wurf und Schuß kam aus dem Trockenen (05.12.05)

Nun war es den Frankenberger Boulefreunden doch noch gelungen, kurzfristig ein Jahresabschlußturnierchen am Neumarkt zu spielen. Viele kannten den Termin am Sonntag, den 04. Dezember, denn schließlich war er am letzten Stammtisch besprochen worden. Leider waren nur wenige Sportsfreunde gekommen. Schien am Vormittag noch die Sonne, begann es ausgerechnet zu Spielbeginn - um 14.00 Uhr - zu tröpfeln. Da kannte der sonst so gut gesonnene Wettergott seine Frankenberger Boulefreunde allerdings schlecht. Keiner dachte daran, den Parcours kampflos zu verlassen. Schnell hatte die vier Aktiven ein Zeltdach aufgebaut und auf die Bahn gestellt, einen Tisch mit vier Stühlen dazu, für alle wichtigen Utensilien (darunter von Uschi Jurewicz spendierten, leckeren Glühwein), und schon konnte jeder Wurf oder Schuß aufs rote Schweinchen aus dem Trockenen erfolgen. Etwa drei Stunden später - der Regen hatte aufgehört - war es aber dunkel und ziemlich ungemütlich. Die Frankenberger Boulesaison 2005 war endgültig geschlossen, und alle waren es zufrieden. (wtt)
 

Bitte melden! (03.12.05)

So lebhaft, engagiert und vielversprechend es auf der Zukunftswerkstatt am 29. und 30. Oktober in der Montessorischule zuging, um so "zurückhaltender" und zögerlich sind die Aktivisten nach dem Ereignis geworden. Acht Gruppen hatten sich gebildet. Sie wollten sich umgehend mit den unterschiedlichsten Themen (siehe Homepage: "Die nächsten Schritte" vom 19. November 2005) inhaltlich und organisatorisch beschäftigen, damit das Frankenberger Viertel noch schöner, noch harmonischer, ja eben "zu einem Stück Aachener Toskana" wird. Außer der Gruppe "G" hat noch niemand beim "Team Zukunftswerkstadt Köln" (rund 60 Fragebogen hat sie an Mitglieder der einzelnen Arbeitsgruppen verschickt - ohne Resonanz) oder im Planungsamt der Stadt Aachen vorgesprochen (siehe Homepage: "Bürgerinitiativen im Frankenberger Viertel sind wohl einmalig" vom 13. November 2005) oder Arbeitsergebnissen vorgelegt. Sollten alle Mühen "für die Katz" gewesen sein?

Es gilt zu bedenken: Die Stadt wird mit Sicherheit zunächst alle aktiven, erfolgversprechenden Gruppenarbeiten unterstützen. Deshalb ist eine Rückmeldung über das, was unter den Anwohnern auf Grund der Bemühungen der "Zukunftswerkstatt Frankenberger Viertel" konkret läuft, von großer Bedeutung.

Hier nochmals die Adressen, bei den die Früchte Ihrer Überlegungen zur weitern Behandlung in guten Händen liegen. Bitte melden bei: "Planungsamt der Stadt Aachen", Lagerhausstrasse 20, Tel.: 0241/432 61 28 bzw. e-Mail:
zukunftswerkstatt@mail.aachen.de oder bei "Team Zukunftswerkstatt Köln", Silesiusstrasse 13, Tel.: 0221/69 30 68 oder e-Mail: zukunft-ac@web.de Wer zu der Thematik der Gruppe F (Gewerbe, Handel, Bewohner Information) beitragen will, kann seine Gedanken auch bei den Adressen los werden, die auf der Homepage des Viertels in der Meldung "Wie geht es weiter", vom 07. November, angegeben sind.
Klaus Wittkamp
 

WAS DIE ZEITUNGEN SCHREIBEN (03.12.05)

(Gekürzter Bericht - beschränkt auf den Musikbunker - aus den Aachener Nachrichten vom 2. Dezember 2005)
Beim Bauhaus wird manchem Künstler schwummerig zumute
Die Sorge wächst, dass die freie Szene für das Millionenprojekt bluten muß: Musikbunker

Aachen - Das sogenannte "Leuchtturmprojekt" der Euregionale 2008 bereitet großen Teilen der freien Kulturszene zunehmend Unbehagen: Vor allem die ungeklärte Finanzierung der der Betriebskosten des geplanten "Bauhaus Europa" , läßt bei zahlreichen Initiativen und Vereinen die Angst wachsen, dass am Ende der freien Kulturszene überlebensnotwendige Mittel entzogen werden könnten.........

Die "Nachrichten" hörten sich bei den freien Gruppen um, welche Hoffnungen und welche Sorgen sie mit dem Bauhaus verbinden.

Musikbunker: Die Idee ("Bauhaus Europa") mag noch so gut sein, aus der Sicht von Geschäftsführer Guido Roderburg, gehe sie jedoch "kulturell und architektonisch" völlig an den "Menschen dieser Stadt" vorbei. Konzeptionell gebe es bislang nur heiße Luft, Rückhalt in der Bürgerschaft sei nicht vorhanden. "Nicht bauen", empfiehlt sein Kollege Michael Abt-Okudzeto, da für dieses Prestigeprojekt nicht die freie Kultur geopfert werden dürfe und auf der anderen Seite die Jugend der Stadt nur vor verschlossenen Türen steht, weil ihr "definitiv keine Jugendkultur" geboten werde. Roderburg: "Bevor die Stadt den Vergleich auf internationaler Ebene mit Maastricht und Lüttich aufnimmt, sollte sie lieber mal im Konkurrenzkampf mit Würselen und Alsdorf bestehen." Er empfiehlt, sich nicht in einzelnen Großprojekten wie Kulturbunker, Bauhaus und Haus für Musik zu verzetteln, die am Ende alle zu scheitern drohen. Statt dessen sollten sich die Initiativen in einem Projekt verbünden, das realistisch und wirtschaftlich zu betreiben ist. Eine Veranstaltungshalle am Tivoli-Neubau halte er (Roderburg) für machbar. "Dafür müßten sich dann nur die Freaks mit den Schönen und Reichen zusammen tun." Gerald Eimer

 

WAS DIE ZEITUNGEN SCHREIBEN (30.09.05)

(Gekürztes Interview - beschränkt auf die Burg Frankenberg - aus den Aachener Nachrichten vom 29. November 2005)

Der Museumsdirektor rollt den roten Teppich aus
Peter van den Brink
erläutert seine Ideen für Suermondt-Ludwig Museum, Couven Museum und auch für die Burg Frankenberg

Aachen - Mit klaren Vorstellungen zur Neuordnung der Aachener Museen hat sich der neue Direktor Peter van den Brink in den ersten Monaten seiner Amtszeit nicht nur Freunde gemacht. Die Aufregung hat sich inzwischen gelegt. In einem Interview mit den "Aachener Nachrichten" erläutert er sein Konzept für die Zukunft (u. a. für die Burg Frankenberg).

Die Burg Frankenberg beherbergt das einzige historische Museum der Stadt Aachen, dazu noch in einer echten Burg. Auch Sie sagen, Touristen kommen vor allem der Geschichte wegen nach Aachen. Ist es da klug, ausgerechnet dieses Haus zu schließen?

van den Brink: Ja. Erstens sind in der Burg Frankenberg wenige historische Sachen von Qualität, denn alle wichtigen Sachen sind ja im Rathaus. Man könnte sich vorstellen, dass man auch noch die Entwürfe Rethels im Rathaus, bei den Fresken, zeigt. Zweitens kommt hier niemand vorbei. Der Weg ist noch weiter als zum Suermondt.

Der Protest gegen die Schließung stört Sie nicht?
van den Brink: Die Burg Frankenberg ist ein Museum für die Museumsgeschichte der letzten 50 Jahre. Und seit 50 Jahren hat sich kein Politiker, keine Hauptverwaltung, kein Museumsmann für die Burg Frankenberg interessiert. Was ich aber als Möglichkeit sehe, ist, die Burg mehr in das Viertel einzubeziehen. Im Moment ist das Haus ein schwarzes Loch. Mehr Theater, ein Biergarten im Sommer, ein tolles Restaurant, ein Ausstellungsraum für Aachener Künstler - das wäre sinnvoll und das trägt sich auch.
Das Interview führte "Nachrichten"-Mitarbeiterin Heike Nelsen-Minkenberg

 

"Wettbewerb Beverstrasse" (28.11.05)

Was kommt an die Stelle des vor dem Abriß stehenden Finanzamt Rothe Erde? Wie weit ist die Planung inzwischen gediehen? Detaillierte Informationen zum "Wettbewerb Beverstrasse" gibt es am 13. Dezember, um 19.30 Uhr, während einer Diskussion im "Neuen Aachener Kunstverein e. V." (Paßstrasse 29). Veranstaltet wird dieser Abend durch den BDA Aachen. Besonderes Bonbon: Die Präsentation der eingereichten Entwürfe. (wtt)

 

 

November 2005