April05

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Übersicht

Die Kugeln rollten, wie geschmiert
Vorbereitungen für's "Frankenberger Frühlingsfest" gehen in letzte Runde
Zigarren beim Bürgermeister
Auf in die neue Boule-Saison
Der Neumarkt wird schöner - Stadt hält Versprechen
St. Alfons in der Lothringer Straße

Zum März 05

Die Kugeln rollten, wie geschmiert (26.04.05)

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Wieder einmal bestätigte sich, dass die Frankenberger einen besonders guten Draht zum Wettergott haben. Strahlender Sonnenschein machte den Auftakt zur diesjährigen Boulesaison im Viertel zu einem wirklich vergnüglichen Event. Eine rege Beteiligung - leider mit zu wenig Frankenbergern - versprachen ein spannendes Turnier. So kam es auch. Spannend war, wie sich Cracks und Amateure - darunter erstaunlich viele Damen - mit dem neuen Belag auf dem Neumarkt abfinden würden. Da gab es kaum Probleme. Hier ein kleines Murren darüber, dass die Kugeln langsamer rollten, dort ein leiser Fluch, dass "dieser verdammte dicke Stein" die "fein geplante" Bahn der Kugel durch Bocksprünge vermasselte. Hatten alles vergessen, wie es vorher war? Rillen und harte Betonflächen, schiefe Ebenen und Buckel begruben schon früher manche Träume vom Pokalgewinn. Andere hingegen vermißten gerade diese Boden-Zufälligkeiten, die das Boulespiel so interessant machten - trafen doch die Unwägbarkeiten jeden gleich. Geblieben ist nur eine Ecke, die alle zu meiden versuchten: Die Fläche direkt am Zaun zum Kinderspielplatz. Sie stinkt - auch nach der Bodensanierung - wieder nach verdorbenem Fisch. Ob dieses Problem wirklich nicht zu lösen ist?

Krankheit und Verpflichtungen sorgten dafür, dass ein paar eingeplante Dinge nicht realisiert werden konnten. So gab es zwar Getränke, doch die versprochene Suppe konnte nicht serviert werden und auch auf die Grrillwurst mußte ebenfalls verzichtet werden. Doch diese Handicaps konnte die großartige Stimmung nicht vermiesen. Die Sonne schien, und die Kugeln rollten wie geschmiert. Es gab tolle Ergebnisse sowohl in den vier Vorrunden als auch bei den entscheidenden Aufnahmen, bei denen es um Pokale und Ehrungen ging. Noch nie war es vorgekommen, dass Spieler mit drei Siegen in den Vorentscheidungen, lediglich um den Einzug in das B-Finale kämpfen durften. Das Eröffnungsturnier vom 24. April 2005 der Frankenberger Boulefreunde ließ kaum zu wünschen übrig.

Nach rund neun Stunden waren die "Besten der Besten" gefunden. Als hätte es der Wettergott geplant, pünktlich nachdem die letzte Kugel ausgerollt war, und der letzte Schuß geklickt hatte, öffneten sich Regenschleusen. Die Siegerehrungen mußten so auf engstem Raum unter einem Zeltdach und nicht auf dem schönen Frankenberger Bouleparcours stattfinden. Den begehrten, von Wolfgang Jungerberg wieder einmal meisterlich gestalteten Looserpokal, konnte Thorsten - nach hartem aber fairem Fight gegen Uschi - mit nach Hause nehmen. Die Sieger auf Platz eins bis drei im B- Finale hießen Roland, Beau und Klaus und wurden mit je einer Flasche Sekt geehrt. Der Champion aus dem A- Finale war Ralf. Er erhielt wie auch Moulay (Platz 2), Uli (Platz 3) je einen, der von der Stadtsparkasse Aachen gestifteten Pokale sowie eine Flasche Sekt. Die Auszeichnungen überreichte Herr Rössler, der Kassenchef der Filiale Oppenhoffallee. Turniersieger Ralf wird sich außerdem über seinen Namen auf einer Plakette am Sockel des Pokals der Frankenberger Boulefreunde freuen. Mit dem undankbaren Platz 4 im Turnier mußte sich Don begnügen. Wie beim Aufbau hatten freiwillige Helfer die wenigen Requisiten für das Boulespektakel abgebaut. Man war sich einig: Ein solch gelungenes Ereignis verdient eine Wiederholung.
Klaus Wittkamp

Vorbereitungen für's "Frankenberger Frühlingsfest" gehen in letzte Runde (20.4.05)

Der offizielle Teil des Frankenberger Stammtischs vom 04. April war schnell abgehakt. Keine aufregenden Neuigkeiten standen auf der Tagesordnung, welche die etwas spärliche Runde an diesem Abend hätte besonders aufregen können. Eine erfreuliche Nachricht gab es dennoch aus Herz Jesu zu vermelden: Die vertraute Kindergartenstruktur bleibt in jedem Fall in 2005 erhalten. Es wurde überraschend schnell, genug Geld gesammelt, um das notwendige Personal zur Fortführung der bisherigen Arbeit weiter zu bezahlen (siehe auch: "Im Endspurt geschafft" vom 22. Februar).

Versprochen hatte man den Frankenbergern - nach einer Eingewöhnungsphase - weitere Einzelheiten über den Erweiterungsbau des Kreishauses und dessen Nutzungsmöglichkeiten zu berichten. Bisher kam es aber noch zu keinem Gesprächstermin. Sollte es bis Ende des Monats jedoch noch zu einem Treffen kommen, werden mögliche Neuigkeiten am nächsten Stammtisch vorgestellt.

Die Arbeiten zur Aufwertung des Neumarkts mit neuen bzw. ausgebesserten Bänken sind inzwischen weitgehend abgeschlossen.Auch der neue Belag auf dem Platz ist aufgetragen worden (siehe auch: "Der Neumarkt wird schöner - Stadt hält Versprechen" vom 05. April). Die bisherigen Schlammwüsten bei Regen scheinen der Vergangenheit anzugehören. Wie gut sich der Belag mit Boulekugeln bespielen läßt, wird sich spätestens am 24. April herausstellen, wenn sie wieder ab etwa 11.00 Uhr im Saison-Eröffnungsturnier auf dem Neumarkt rollen (siehe auch: "Auf in die neue Boule-Saison" vom 06. April). Vielleicht kommt ein wenig Nostalgie auf, weil die von vielen Spielern geschätzten Rillen, Buckel und Hartflächen verschwunden sind, die das Boulespielen auf "freier Bahn" so spannend machten. Dennoch, neugierig darf man in jedem Fall darauf sein, wie die Turnier-Teilnehmer das neue Gesamtbild vom Herzstück des Frankenberger Viertels letztlich beurteilen.

In die letzte Runde gehen die Vorbereitungen für das "Frankenberger Frühlingsfest" am 22. Mai. Die notwendigen Durchführungs--Anträge bei der Stadt sind gestellt, der Planungsbogen ist ausgefüllt und auch die Gema ist informiert, damit nicht wieder böse Überraschungen die Stimmung verderben. Schon jetzt steht fest: Es gibt außer dem Kinderflohmarkt wieder den beliebten Aero-Trimm, das Kinderkarussell, den Schminktisch und vielleicht auch etwas spontane Live-Musik. Neu ist ein Luftballonwettbewerb, den die Sparkassenfiliale der Oppenhoffallee ausrichtet. Unter Hunger und Durst dürfte niemand zu leiden haben. Die letzten Planungsfeinheiten für das beliebte Fest werden am nächsten Stammtisch diskutiert. Damit nichts schief geht, dafür sorgen freiwillige und bewährte Helfer, die ihren Einsatz schon jetzt zugesagt haben.

Noch nicht in trockenen Tüchern ist der Auftritt eines - von einem ehemaligen Frankenberger gemanagten - Gospelchors in Herz Jesu während der Adventzeit 2005. Positive Reaktionen seitens Herz Jesu gibt es schon. Ein abschließendes Gespräch mit der kirchlichen Leitung findet noch statt. Einzelheiten daraus am nächsten Stammtisch, der erstmals am 03. Mai, um 20.00 Uhr, auf Vorschlag von Guido Roderburg vom Musikbunker-Verein, in der Bunkerkneipe an der Rehmannstrasse stattfindet. Klaus Wittkamp

Zigarren beim Bürgermeister (20.04.05)

Reas-Gewinnübergabe25002

Was gibt es Schöneres für einen Zigarillo-Freund, als eine von Experten begleitete Reise nach Kuba, in das klassische Produktionsland seines Rauchgenusses starten zu dürfen? Im Tabakstudio von Hans-Dieter Jurewicz (links), im Frankenberger Viertel, überreichten Skoujke Mankhorst und Ralf Hirtz dem überglücklichen Oliver Meyer (zweiter von links) einen Reisegutschein über 5000 Euro, dem Hauptgewinn aus einem Preisausschreiben der Firma "Stanwell Nobel" zu einer neuen "Reas-Cigarillos"-Marke. Oliver Meyer reist nun zusammen mit seiner Begleitung 14 Tage lang auf den Spuren Hemingways durch Kuba und studiert die Herstellung von Zigarren und Zigarillos. Hans-Dieter Jurewicz freut sich weiter darüber, zu dem kleinen Kreis von 78 Tabakhändlern zu gehören, die die meisten Zigarillos der neuen Marke mit dem "weichen Geschmack mit feinem Rumaroma" verkauften und erfolgreich weiter verkaufen werden. (wtt)

Auf in die neue Boule-Saison (06.04.05)

Endlich ist es wieder soweit. Die Boulesaison 2005 kann beginnen. Das wie immer zünftige Eröffnungsturnier der Frankenberger-Boule-Freunde startet am Sonntag, den 24. April, wie immer im Viertel auf dem Neumarkt. Wer mitmachen möchte - es sind hoffentlich viele - kann sich gegen eine Teilnahmegebühr von fünf Euro am Austragungstag bis 10.30 Uhr in die Starterliste einschreiben lassen. Gespielt wird das berühmte "Supermele" nach "Art des Neumarkt's". Zu gewinnen gibt es den Wanderpokal der Frankenberger Boulefreunde und erstmals einen Pokal, den die Sparkassenfiliale an der Oppenhoffallee stiftet. Wie gemunkelt wird, soll auch Wolfgang Jungerberg wieder einmal - hoffentlich stimmt es - an einem Looserpokal arbeiten, um den sicherlich wie eh' und je' besonders heiß gekämpft wird. Damit niemand nach anstrengenden Lege- und Schießdurchgängen aus den Schuhen fällt, gibt es gegen kleines Geld eine kräftigende Suppe - und vielleicht auch gegrillte Würstchen? Für die dazu passenden Getränke ist auch gesorgt. Damit das Turnier reibungslos ablaufen kann, sind Helfer für den Aufbau von Sonnendächern, das Abstecken der Wettkampfbahnen und für andere Handreichungen ganz herzlich um 09.00 Uhr vor Turnierbeginn auf dem Neumarkt willkommen. Wer noch detaillierter informiert werden möchte, klingele einfach bei Pfeifen Jurewicz, Bismarckstrasse 107, Telefon 02 41/50 07 61 oder bei Erlend Remie, Viktoriaallee 52, Telefon 02 41/50 04 26. Klaus Wittkamp

Der Neumarkt wird schöner - Stadt hält Versprechen (05.04.05)

Wie schon auf der Frankenberger Viertelsseite nachzulesen war: Der Neumarkt erhält einen neuen Oberflächenbelag. Der Aachener Stadtbetrieb sowie der Fachbereich Verkehr und Tiefbau haben es sich nicht nehmen lassen, bereits am 4. April damit zu beginnen, "in Eigenleistung" - wie ausdrücklich betont wird - "die bisherige Platzoberfläche aus einem sandigen Kalksteingemisch gegen eine relativ feste wassergebundene Wegedecke aus Kalksteinsplitt auszutauschen". Jeder Passant konnte am letzten Montag bestätigen: Die Stadt hält ihr Versprechen - es tut sich etwas: Parkbänke wurden weggeräumt und die vorhandenen kleinen Rabatten rund um den Platz endlich einmal gärtnerisch wiederaufbereitet.

Der Neumarkt wird seit vielen Jahren als kombinierte Grün- und Spielanlage sowie als Stadtplatz und Veranstaltungsort genutzt. Er liegt den Frankenbergern nicht nur am Herzen, sondern ist für die meisten Bewohner auch der emotionale Mittelpunkt des Viertels. Seit etwa zehn Jahren wird auf dem Platz ein Wochenmarkt veranstaltet.

Geärgert haben sich die Frankenberger darüber, dass sie nach jedem satten Regenguß den bisher sandige Bodenbelag fast nur noch mit Gummistiefeln durchqueren konnten. Nach einer Folge von trockenen Tagen plagte Staub die Besucher. Damit soll jetzt Schluß sein. Durch das neue Oberflächenmaterial sollen witterungsbedingte Ärgernisse in Zukunft weitgehend ausgeschlossen sein. Die Stadt warnt vor: "Bei besonderes extremen Witterungsverhältnissen - beispielsweise bei auftauendem Boden nach Frostperioden - ist auch in Zukunft nicht vollends ausgeschlossen, dass der neue Oberflächenbelag zeitweilig aufweicht."

Und noch etwas: "Zur Sicherung des wertvollen Baumbestandes im Randbereich des Platzes ist das Aufstellungskonzept des Wochenmarktes überarbeitet worden. Mit Erfolg. Die Wochenmarktbeschicker haben ihre Verkaufsstände inzwischen soweit neu organisiert, dass die Baumschutzzonen berücksichtigt sind. Doch die Stadt will mit einigen Änderungen zulegen: "Einige Bänke und die Tischtennisplatte müssen versetzt werden." Das Marktangebot soll dadurch allerdings keine Veränderungen erfahren.

Wie die Verantwortlichen richtig feststellen, geht der "Anstoß zur Ausbesserung der Bodenfläche auf dem Neumarkt auf eine Anfrage der CDU- Fraktion im Rat der Stadt Aachen zurück." Erfreulich zu hören: Bis zum Frankenberger Frühjahrsfest, das am 22. Mai auf dem Neumarkt stattfindet, "soll dann auch die zur Bismarckstraße ausgerichtete Platzfläche mit Sitzbänken aufgewertet worden sein." (wtt)
 

St. Alfons in der Lothringer Straße (05.04.05)

Jetzt steht es fest: Die Jesuiten von St. Alfons in der Lothringer Straße müssen nach St. Peter (am Bushof) umziehen. Viele Diskussionen waren dieser Entscheidung vorausgegangen. Die Aachener Ordensgeistlichen müssen ihren großen Klosterkomplex aus Kostengründen aufgeben, der in Zukunft anderweitig genutzt werden soll. Das bisherige attraktive Angebot an kirchlichem Leben, Spiritualität, Kunst und Meditation für Menschen unterschiedlicher Altersstufen in St. Alfons soll in Absprache mit den Geistlichen von St. Peter das dortige Programm ab 30. Mai "ohne Konkurrenzdenken" ergänzen. Vorschläge werden ausgearbeitet. (wtt)

Zum März 2005