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Das Frankenbergerviertel ist um 1873 als geschlossene Wohnanlage im Zuge der Stadterweiterung in der Gründerzeit im Südosten Aachens von der Aktiengesellschaft
Frankenberg geplant worden. Es sollte zusammen mit der Burg Frankenberg einen ländlichen Charakter aufweisen und war für Bewohner der oberen Einkommensschichten konzipiert.
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Die Haupterschließung der Anlage wird
durch die 30 m breiten Achsen Oppenhoffallee und Vikroriaallee gewährleistet. Die übrigen Straßen kreuzen rechtwinklig die beiden Alleen, so daß sich bis auf die Straßen
an der Burg Frankenberg ein geometrisches Erschließungskonzept bildet.
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Die Blockbebauung ist großzügig gestaltet
mit Blockbreiten bis zu 110 Metern und flexiblen Parzellenbreiten. Die Blockinnenbereiche haben oft eine gewerbliche Nutzung, besonders von der Aachener Tuchindustrie,
erfahren. Der Park der Burg Frankenberg wird als Grünfläche genutzt.
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Die Fassaden im Frankenbergerviertel sind
unabhängig von der dahinter liegenden Architektur gestaltet und fungieren als repräsentatives Element. Sie beziehen sich auf Typologien vergangener Epochen wie z.B.
dem Klassizismus, Renaissance und Barock, Gotik und Romanik. Einzelne Stilelemente aus verschiedenen Epochen werden auch an einem Gebäude verwendet (Eklektizismus).
Anfang des 20.Jh. folgen Fassaden unter Jugendstileinfluß und Fassaden auf dem Weg zu einer neuen Sachlichkeit.
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Das gesamte Frankenbergerviertel ist gut
erhalten. An einigen Stellen mußte die Gebäudesubstanz wegen Kriegszerstörungen ausgewechselt und ergänzt werden. Die Bewohnerstruktur hat sich seit den 80-er Jahren
wieder an den oberen Einkommensschichten orientiert, wobei sehr viele Wohnungen auch von studentischen Wohngemeinschaften genutzt werden.
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Haus in der Bismarkstraße
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